Unter diesem Motto startete Anfang Juni der evangelische Kirchentag in Nürnberg.

Mit diesem Motto starteten auch wir, das „Stufen des Lebens- Kirchentagteam“:

Anne, Damaris, Isabel, Gisela, Ottmar, Reinhold, Silke und unsere Helfer Claudia und Monika

Jetzt ist die Zeit von Jesus zu erzählen, Menschen zu ermutigen und von unseren Angeboten bei Stufen des Lebens zu erzählen.

Jetzt ist die Zeit dran zu bleiben und weiterzugehen – an Jesu Hand und mit ihm.

Jetzt ist die Zeit, Menschen einzuladen in einen Raum und für eine Zeit, um entdecken zu können: Gott ist da.

Bei allem, was täglich uns entmutigt, Angst macht, Hoffnung raubt, Zweifel schürt, … Wir dürfen JETZT von EINEM erzählen, der bleibt.

Ganz ehrlich – das kann ich nicht immer. Das Vertrauen in Gott rutscht mir immer wieder weg. Die Hoffnung schrumpft, der Zweifel wächst, und ich spüre nicht mehr, dass Gott wirklich da ist.

Und dann brauche ich andere, die mir JETZT von ihrem Erleben mit Gott erzählen, die JETZT vertrauen können, JETZT Hoffnung haben, die mir JETZT geistlich unter die Arme greifen und mich mitnehmen, bis meine Füße wieder den Boden spüren und ich wieder selbst laufen kann.

Wir brauchen einander – Christen in Gemeinschaft.

Und so haben wir es auch als Team beim Kirchentag erlebt – wir haben unseren Standdienst miteinander getan, abwechselnd, ergänzend, aufeinander achtend und durften erleben, dass wir im Miteinander für die Besucher des Kirchentages „Ermutigende“ sein durften.

Wie sah das konkret aus?

Wir hatten ein „Glücksrad“ dabei, auf dem fast alle Kurse genannt sind. Wir luden ein, zu drehen. Je nachdem, wo der Zeiger landete, haben wir kurz etwas zu diesem Kurs erzählt, worum es geht, welche Kernbotschaft drin steckt, welche Geschichte vorkommt und dann der Person etwas Passendes zusammen mit einer Botschaft mitgegeben: Bei den Mosekursen ein Stempelabdruck auf die Hand mit der Botschaft „Ich bin da“; beim Farbenkurs durfte man sich einen bunten Stern-Sticker aussuchen und aufkleben – denn Jesus bringt Freude und Farbe in unser Leben; beim Davidkurs ein geflochtenes Bändchen aussuchen und als Erinnerung ums Handgelenk binden – denn Gott flechtet sich in unser Leben und ist bei unseren Beziehungen mit dabei, beim Botschaftenkurs ein Kissen aussuchen, denn bei Jesus finde ich Ruhe im Sturm meines Lebens… Besonders war es auch, wenn der Zeiger beim Segenskurs stehen blieb: Dann boten wir an, die Person zu segnen. Fast alle nahmen dieses Angebot gern an, manchmal überrascht, kurz zögerlich oder auch mit freudiger Empfangsbereitschaft. Berührt waren – zumindest nach meinem Erleben alle. Mindestens ein Lächeln war auf dem Gesicht, oft Tränen in den Augen und immer wieder flossen auch die Tränen.

Unseren Stand empfand ich auf dem Markt der Möglichkeiten, inmitten dieser vielen verschiedenen Stände und Angebote, als etwas Besonderes, Anderes… man wurde beschenkt, mit liebenden Augen angesehen und durfte gestärkt weiterziehen (oder eben auch noch weitere Infos zu Stufen des Lebens erhalten).

Mir war, als war JETZT die Zeit einen Samen der Hoffnung zu pflanzen: Dieser Gott, über den wir in der Bibel lesen können, den wir in den Geschichten entdecken können, der sich uns offenbart auf so vielfältige Weise – dieser Gott sieht mich – inmitten meines Lebens.

Dass wir das auch immer wieder selbst entdecken und erleben, das wünsche ich uns allen.

 

Isabel hat zu ihrem Erleben ein Stufen.aufs.Ohr geschrieben und gesprochen – das ihr unter der Rubrik Stufen.aufs.Ohr nachlesen könnt.

Eine Mitarbeiterin hat Folgendes im Nachklang geschrieben: Ich war erstaunt und berührt, wie interessiert Menschen trotz dieser vielen Eindrücke in der Messehalle waren.
Und wie einige sehr interessiert und offen waren.
Außerdem war es eine schöne Erfahrung, miteinander den Stand abzubauen und so auch mit den Standnachbarn so ein ganz anderes, besonderes Kirchentagserlebnis zu haben.
Ich habe mich gefreut, dass ich dabei sein konnte.