Stufen aufs Ohr

Erntedanke-Urlaub-Quellen

Stufen.aufs.Ohr – Anfang Oktober  2026  von Hans-Martin Steffe 

Dreierlei bewegt mich. Könnte das zusammenfließen in einen großen Strom der Dankbarkeit und Ermutigung, dachte ich. Ich versuch’s.

Am Sonntag haben wir Erntedank gefeiert. Das spricht immer noch viele Menschen an. Wir spüren, trotz aller Mühen, trotz aller Widrigkeiten in unserer Zeit, da bleibt noch viel zu danken in unserem Leben. Es gibt das Unverdiente. Er könnte es Gnade nennen, wenn er an Gott glauben würde, sagte Wolf Biermann jetzt in einem Interview zu seinem 90. Geburtstag. Ich sage: Gott sei Dank, dass ich mit Gott rechnen darf, auch in unserer wirren Zeit.
Darum feiere ich von Herzen Erntedank. Und ich singe mein Lieblingslied immer wieder:
Ich singe dir mit Herz und Mund, Herr, meines Herzens Lust.
Ich sing und mach auf Erden kund, was mir von dir bewusst.
Ich weiß, dass du der Brunn der Gnad und ewge Quelle bist,
daraus uns alle früh und spat viel Heil und Gutes fließt.

Erntedank feiert Gott den Schöpfer und Paul Gerhardt nennt ihn den Brunn der Gnad und die ewige Quelle.

Was sind die Quellen, aus denen wir leben? Das ist das Zweite, was mich bewegt. Denn zurzeit führen wir in unserer Gemeinde den Kurs von Stufen des Lebens durch mit dem Motto: Quellen, aus denen Leben fließt. Eingestimmt mit Vivaldis vier Jahreszeiten sprudelten die Beiträge in unserer großen Gruppe. Einige haben sehr spontan genannt, was für sie Quellen sind, aus denen ihnen Leben zufließt. Immer wieder waren es Bilder aus der Natur, das Wachsen der Pflanzen im Garten, an einem See sitzen, Vögeln zusehen, zur Stille finden, ein gutes Buch lesen, ein persönliches Gespräch führen und Musik hören und selbst singen. Quellen aus denen Leben fließt. Grund zur Dankbarkeit, nicht nur an Erntedank, aber da erst recht.

Meiner Frau und mir ist der Erlebnisurlaub im September zu einer Quelle der Freude geworden, die in unseren Alltag weiterströmt. Am See sitzen. Baden. Standup paddeln ausprobieren. Lauthals lachen bei unserem Fallen ins Wasser. Und abends einen riesigen Schwarm von Hunderten von Schwalben am Himmel beobachten. Das hat uns erfüllt. Und nachts der klare Sternenhimmel.

Also bei mir fließen zusammen: Erntedank, Erlebnisurlaub und der Kurs. „Quellen, aus denen Leben fließt“. Gut, wenn ich weiß, wo meine Quellen sind. Besser noch, wenn ich sie aufsuche, mich dort niederlasse, von ihnen lebe. Was ist dir Quelle, aus denen dir Leben zufließt?
Unser ältester Teilnehmer und Klavierbegleiter mit seinen demnächst 95 Jahren sagte: Für mich ist das Gebet eine Lebensquelle.

Mit quellfrischen Grüßen zu Erntedank

Hans-Martin Steffe, Linkenheim-Hochstetten

Lobe den Herrn – 44 Jahre Stufen des Lebens

Stufen.aufs.Ohr Ende September 26 von Damaris Friedrich 

Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!

Damit überschreibe ich das Stufen.aufs.Ohr, das ich heute am 27.9.26 schreibe – 44 Jahre nachdem im Wohnzimmer von Waltraud Mäschle der erste Stufen-Kurs stattfand.

In diesen 44 Jahren hat Gott durch und mit diesen Kursen viel Segen fließen lassen.

Mich freut es immer riesig, wenn Menschen mir erzählen, wie Gott nachhaltig durch die Bodenbilder, die biblischen Geschichten, die Impulse, die Mitgebsel … in ihr Leben gesprochen hat und immer wieder spricht. Manchmal kommt ein Bild nach Monaten oder Jahren wieder in den Sinn und erinnert Menschen daran, dass Gott bei Ihnen ist; dass die schwierige Situation JETZT nicht das Ende ist. Was für ein Segen. Was für eine Kraft.

Der Herr hat so viel Gutes getan -in diesen 44 Jahren im Miteinander unterwegs sein und durch das Erleben dieser Kurse.

Was hat Gott DIR Gutes getan?

Pausiere doch einen kurzen Moment und lass deine Seele sich erinnern, an das GUTE, das Gott dir durch die Stufen-Arbeit zufließen hat lassen –

und dann schicke das Lob gleich nach „oben“ zu Gott.

Stell dir mal vor, dass unser LOB wie bunte Luftballons dem Himmel entgegensteigen – voller Dankbarkeit und Freude! Was für ein schönes, lebendiges und buntes Bild. Ein Luftballonstart zur Ehre Gottes!

Ich bin mir sicher, Gott sieht alle unsere bunten, DANKtragenden Luftballons und freut sich über unser Lob.

Und so wie beim Luftballonstart hoffe ich, dass unsere Lob-und Danke-Ballons auch hinausfliegen ins Land – zu den Menschen um uns herum – und sie von unseren Lob- und Dank-Botschaften hören, die einladen: Komm und sieh – erlebe selbst in einem der Kurse oder Stufen-Angeboten: Es gibt diesen Gott, der dich sieht. Es gibt diesen Gott, der mit dir durchs Tal geht. Es gibt einen Gott, der dich herauslockt und will, dass du lebst. Es gibt diesen Gott, dessen JA über deinem Leben steht und unter allem, dass du erlebt hast. Denn unsere Botschaft ist heute immer noch dieselbe, wie damals vor 44 Jahren – gegründet auf ein Wort aus Jesaja 61: Gott hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, das sie frei und ledig sein sollen, zu verkündigen ein gnädiges Jahr des Herrn, zu trösten alle Trauernden.

Beten wir, dass Gottes Segen weiter fließt, zu uns, durch uns und über uns hinaus in diese Welt.

10 Jahre später – der Segen bleibt

Stufen.aufs.Ohr – September 2026 von Isabel Prinzessin zu Löwenstein

 

Es ist nun 10 Jahre her, dass mein Mann verstorben ist. 10 Jahre. Eine lange Zeit, so kommt es einem vor und dann doch wieder nicht. Manche Gefühle kommen in Erinnerung von den letzten Abschiedswochen. Es gibt so einige Situationen, die ich noch haargenau vor meinen inneren Augen habe. Ich fühle manche Gefühle des Schmerzes, der Ohnmacht, der Trauer, auch mit und für die anderen.

Gleichzeitig staune ich, wie ich damals mit der Diagnosestellung jeden Tag mein Herz und Kopf aufgerichtet habe zu Dem hin, Der mir jeden Tag Anlass zur Dankbarkeit auch nur für die kleinsten Dinge gab. Immer wieder sind mir liebe Worte, Unterstützungen durch Familie und Freunde, Begegnungen und Begebenheiten „zugefallen“!

Ja, das hat MIR geholfen.

Ich kann nur sagen MIR, denn jeder geht einen solchen Weg ganz individuell.

Mir hat geholfen, Trauer, Schmerz und Ohnmacht zuzulassen. Auch zu erkennen, dass jedes Familienmitglied seinen eigenen Weg durch diesen Abschied finden muss, der ihnen nicht erspart bleibt. 

Getragen hat mich die tägliche Suche nach Gottes Wort. Ich weiß noch, ich habe in der Bibel, vor allem in den Psalmen gesucht, wie und wer Gott ist. Ich habe mich festgehalten an Worten, die mir und uns zugesagt wurden.

Es gab Gottesdienste, die gestärkt haben und ermutigt.

Es war die Gemeinde und unser Pfarrer, der uns liebevoll begleitete.

Am Tag der Beerdigung tröstete mich unser Trauspruch als Losungswort: wandelt als Kinder des Lichts. Die Frucht des Lichts ist lauter Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit, drum prüft was da sei wohlgefällig vor dem Herrn.

Eine der größten Freude und Grund zur Dankbarkeit heute ist, wenn mir Menschen begegnen, die von meinem Mann erzählen, über sein segensreiches Wirken in der Familie, Kirche, bei Feiern und unter Freunden. Ja, der Segen bleibt und hinterlässt seine Spuren, denen wir zu Seiner Zeit begegnen dürfen. Welch Freude!!!!

So ist die Dankbarkeit das stärkste Wort, auch wenn manches ungeklärt und unausgesprochen blieb. Dann bin ich dankbar für die Möglichkeit, bei Gott um Vergebung zu bitten. Mir ist so wichtig geworden, Klärungsmöglichkeiten im Miteinander, wenn möglich, direkt anzusprechen.

Mir ist so wichtig geworden, die kleinen Augenblicke, Momente, Erlebnisse, Eindrücke zu genießen. Dies im Bewusstsein der Einmaligkeit dieser Momente.

Der Segen bleibt

So viel ist seitdem geschehen, so viel Neues ist geworden, eine neue Generation wächst inzwischen heran.

Das Leben geht weiter, der Schmerz, der Verlust ist immer eine Wunde, die bleibt. Aber auch die Erfahrung, im Schmerz gehalten zu sein von Dem Gott, der sagt: ich bin bei dir.

Diese Erfahrung wünscht Ihnen immer wieder, Isabel Prinzessin zu Löwenstein, Heidelberg

Ewigkeit

Stufen.aufs.Ohr im September 26 von Traudel Krause 

Der aktuelle Stufen-Newsletter spricht mich spontan an. Damaris Friedrich teilt ihre Gedanken zum Thema Ewigkeit. Sie erreicht mich bei dem Thema, das mich schon mein ganzes Leben elektrisiert.

Bevor ich mit siebzehneinhalb Jahren zum ersten Mal mit Jesus Bekanntschaft gemacht habe, war ich überzeugt davon, dass die Christen lediglich auf die Ewigkeit vertrösten. Auf einer missionarischen Veranstaltung sagte mir dann jemand, dass ewiges Leben hier und jetzt anfängt. Jetzt, wenn ich mein Leben mit Jesus Christus teile und ihm vertraue. Das war ein völlig neuer Gedanke für mich und damit waren meine Argumente gegen Gott wie weggefegt. Bis heute ist es so, dass das Thema Ewigkeit für mich entscheidend ist.

Damaris zitiert den Song: „Die Ewigkeit ist mein Zuhause. Gott hat sie mir ins Herz gelegt.“ Ich spüre dem nach – und ja, das trifft es. Die Ewigkeit ist mein Zuhause, meine Heimat und mein Anker. Gott Vater, Sohn und der Heilige Geist stehen für diese Ewigkeit.

Alles was ich erlebe, teile ich mit dem, der mich hält. All die wunderbaren Erfahrungen mit Familie und Freunden, mit Natur, Jahreszeiten und all den Wundern des Lebens. Und gleichzeitig geht es immer darum, ob ich auch bereit wäre, das alles loszulassen.

Auch das Schwere, was ich nicht verstehe, halte ich dem hin, zu dem ich eine feste Beziehung habe, eine Verbindung. ER ist mein Fixpunkt, ohne den ich mir das Leben und das Sterben nicht vorstellen kann.

Das alles gehört schon zu ewigem Leben. Es ist ein Vorgeschmack auf die Ewigkeit. Oder der Geschmack der Ewigkeit? Jetzt sehen wir erst bruchstückhaft. Wir erleben schon etwas davon, was wir einst in der Vollendung sehen werden.

Vielleicht ist es wie bei den Israeliten, die 40 Jahre durch die Wüste gewandert sind. Sie erlebten, wie Gott sie ernährte mit dem Honig des Himmels, dem Manna und zu trinken fanden sie auch. Gott führte sie durch trockenes Land und versorgte sie. Es war noch nicht das versprochene Land, aber sie erlebten schon die Versorgung und die Güte Gottes.

Und uns sagt Jesus zu: „Meine Schafe hören meine Stimme und ich kenne sie und sie folgen mir und ich gebe ihnen das ewige Leben und sie werden nimmermehr umkommen und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.“

Dieser gute Hirte ist vertrauenswürdig, in Zeit und Ewigkeit.

Ihre und Eure Traudel Krause

Jede Woche ein neuer Impuls

Abonnieren Sie einfach unseren Youtube Kanal Stufen des Lebens oder lassen Sie sich das Stufen.aufs.Ohr jeden Montag als WhatsApp-Audionachricht direkt aufs Handy schicken. Das nennt man Broadcast.

Dabei schicken wir die Nachricht direkt auf Ihr Handy, genauso wie wenn jemand eine Nachricht direkt an jemanden schickt. Keine andere Person bekommt das mit. Ihre Daten bleiben anonym. Wenn man antwortet, erscheint die Antwort in keinem Chat, sondern nur „Stufen aufs Ohr“ erhält sie.

So melden Sie sich zu Stufen.aufs.Ohr per WhatsApp an:

  1. Unter Kontakten im eigenen Handy: Stufen aufs Ohr mit der Nummer: 0174/5925224 anlegen.
  2. An diesen Kontakt „Stufen fürs Ohr-Nummer“ eine What’sApp Nachricht schreiben: Einen Namen, unter dem wir Sie abspeichern dürfen und die Nummer die wir dazu abspeichern sollen. Das ist alles, was wir brauchen und auch alles, was wir unter dieser Nummer speichern.
  3. Dann kommt das „Stufen auf Ohr“ montags direkt aufs Handy – ohne, dass man irgendetwas tun muss ODER ohne, dass es irgendjemand anderes lesen kann.

Wir sind gespannt und dankbar für diese Möglichkeit und freuen uns auf eine lange Verteilerliste!

So abonnieren Sie Stufen.aufs.Ohr
per YouTube:

Bitte klicken Sie einfach auf das YouTube-Logo (Sie benötigen dazu einen Google-Account).

Weiterlesen, mehr erfahren:

Entstehung des Werkes

Organisation

Persönlich erlebt

Förderkreis

Kurz-Links

Alle 18 Kurse

Wie Kursleiter werden?

Männer
Stufen

Geöffnete Kirchen

Kursangebote
nach Region