Reliphon / Stufen aufs Ohr

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Ein Rückblick! ()

Margret TrojerMargret Trojer, 29. Juni 2015
Teil der Reliphon Serie, gehalten als Reliphon Andacht

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Reliphon am 29. Juni 2015
Margret Trojer

Ein Rückblick!
Wieder einmal habe ich in einem Reliphonbüchle gestöbert und fand eine Andacht von Waltraud Mäschle vom Juni 1999! Es könnte nicht besser passen, hören sie den Originalton: Begeistert kamen wir nach unserem Reli – Großeinsatz vom Kirchentag zurück. Es hat sich gelohnt. Viele, viele Menschen konnten wir mit dem Reli vertraut machen und bei der Bibelarbeit mit dem Wort Gottes. Vielleicht lesen Sie einmal die wunderschöne Rettungsgeschichte in 2. Mose, in der es trotz Unterdrückung anfängt, durchzuscheinen, dass Gott etwas zu sagen hat. Zwei Realitäten: Da ist Pharao und beutet die Hebräer aus. Keine Hoffnung auf Befreiung in Sicht. Und da sind fünf Frauen, durch die ohne großes Aufsehen eine andere Realität durchscheint. Es wird sichtbar, dass Gott viele Jahre, für uns vielleicht zu lange, heimlich still und leise seine Fäden spannt und Rettung möglich macht. Ob es Ihnen auch manchmal so geht, dass Sie einen zu kurzen Atem haben und nicht mehr glauben können, dass es vom Himmel her weitergeht, dass die Hilfe schon vorprogrammiert ist? Vielleicht gibt es ja auch schon kleine Anzeichen, vielleicht anders, als wir es erwarten. Aber kennen Sie das auch, dass es uns zu lange dauert und wir dann nichts mehr erwarten, sondern enttäuscht und resigniert aufgeben? Es ist, als ob wir in den Maschen der Realität hängen bleiben würden, die uns gerade so in Atem halten. Ich habe beim Vorbereiten des Textes für die Bibelarbeit gemerkt, dass es nicht stimmt, dass das, was die Welt und einzelne Menschen und Familien an Not, Unterdrückung und Elend, Last und Hoffnungslosigkeit erleben, das letzte Wort ist. Dahinter steht Gott selbst, wie eine Sonne hinter den dicht verhangenen Wolken. Er wartet darauf, bis wir anfangen zu glauben, zu bitten, um dann durchzubrechen. Vielleicht ist es eine Zuwendung eines oder mehrerer Menschen, so wie wir in unserem Text lesen, die die Wolke ein Stück wegschiebt, oder ist es ein Wort des Trostes, das eine Wirkung tut, manchmal auch am Morgen die neu vorhandene Kraft für den kommenden Tag. Ich will der Realität Gottes wieder mehr glauben und in meinen Alltag hinein lauschen, wie sie sich zeigt. So wie wir als Kinder immer erst das Ohr an die Schiene gelegt haben, um am leisen Vibrieren das Nahen des Zuges zu merken, so sollten wir unser Ohr an das Wort Gottes legen – und wir werden spüren, dass es eine Realität gibt, die in unser Leben hinein wirkt, herein kommen will. Lassen wir es zu! Ihre M. T.

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