Reliphon / Stufen aufs Ohr

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Kirchentag mit Charme ()

Margret TrojerMargret Trojer, 8. Juni 2015
Teil der Reliphon Serie, gehalten als Reliphon Andacht

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Reliphon am 8. Juni 2015

Margret Trojer

Kirchentag mit Charme

Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden! Die zweite Hälfte dieses Verses war die Losung zum 35. Evangelischen Kirchentag in Stuttgart. Wir von Stufen des Lebens waren auf dem Markt der Möglichkeiten vertreten und in verschiedenen Workshops. Eindrücke vom Einsatz am Stand können Sie auf unserer Homepage nachlesen, vielleicht druckt Ihnen jemand den Text aus, wenn Sie dies gerne lesen möchten. Es war ein grandioses Fest mit unendlich vielen Angeboten und ebenso vielen Menschen. Der erste Mensch, mit dem ich auf dem Weg zur Bahn ein paar Worte gewechselt hatte war aus Kiel, fuhr morgens um 4 dort ab, um zur Eröffnung in Stuttgart zu sein. Am Donnerstag hatte ich keinen Dienst am Stand und war in der Innenstadt unterwegs. Vormittags suchte ich die alte Reithalle auf, dort waren verschiedene Communitäten präsent. Ich begegnete den Christusträgerbrüdern dort und einer viele Jahre nicht mehr gesehenen Freundin, die in einer Basisgemeinde bei Kiel lebt. Wir freuten uns sehr uns zu sehen und ich konnte dort beim Mittagsgebet mitmachen, das mit einer persönlichen Segnung endete und sie mich segnete mit dem Wort: mache Dich auf und werde Licht – ER ist dein Licht, das dich leitet und führt. So konnte ich getrost weitergehen zum ersten Gottesdienst der Küster und Mesner auf einem Kirchentag in der Gedächtniskirche. Ich war zu früh dran und erlebte dort ein Bläserkonzert mit 80 Bläsern aus der Pfalz, ein Ereignis das belebend und zugleich beruhigend war. Dann Szenenwechsel – der Altarraum wurde vom Mesner geputzt und von einer Mitarbeiterin des Mesnerbundes wunderschön geschmückt. Die Blumen und Ähren wurden auf kleine Säulen gesetzt, die verschiedene Worte eingestanzt hatten: Atem, Wind, Hauch, Kraft, Leben, Liebe, Wort und Trost. Durch die Hitze waren alle Türen und Fenster offen und wir hörten zur Einstimmung auf das Glockengeläut und danach begleitete uns ein Achterquartett der Bläsergruppe. Dann singen wir das württembergische Mesnerlied: Gott ist gut in dessen Dienst wir stehen. In einer Dialogpredigt hörten wir auf die Fragen: Was gibt uns Halt? Was knickt uns, was bläst uns um? Was lässt uns aufblühen, wenn alles gut ging? Was macht mich klug? Ja, wir erleben Vergänglichkeit – Herr lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen….Blühen trotz Alterung – geht das? Ja, denn die an IHM bleiben, werden frisch und markig bleiben, trotz Silber in den Haaren, Gold in den Zähnen und Blei in den Knochen….mit schwäbischem Charme war alles gesagt! Ihre M. T.

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