Reliphon / Stufen aufs Ohr

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Seltener meckern und mehr lachen ()

Margret TrojerMargret Trojer, 11. Mai 2015
Teil der Reliphon Serie, gehalten als Reliphon Andacht

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Seltener meckern und mehr lachen
Heute beginne ich mit den Montagsgedanken von Heike Malisic, die ich in der Zeitschrift Lydia gefunden habe, auszugsweise. Sie schreibt: Ich weiß gar nicht so genau, wann ich mir das angewöhnt habe…das Meckern. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich in der Zeit, als meine Kinder klein waren, mal ein Aufnahmegerät anschalten wollte. Einfach so, um zu hören, wie oft ich meckere. Ich hab’s nie getan, aber ich ahne, dass ich mich in Grund und Boden geschämt hätte. Fühlen Sie sich gerade angesprochen? Das ist normal, alle meckern. Aber das heißt nicht, dass das toll ist. Klar sind wir oft genervt, weil die Kinder alles stehen und liegen lassen und wegen all dem anderen Kram, über den wir uns so aufregen. Und wir meinen, je öfter wir meckern, desto besser wird es. Doch die Realität ist: Es wird NIE besser. Egal, wie alt die Kinder sind. NIE. Also lassen Sie es lieber sein, das entspannt die eigenen Nerven und die der anderen. Versuchen Sie es einfach mal mit mehr Humor. Klar können Sie sagen, was Ihnen stinkt, aber sagen Sie es doch mal auf die nette Art, schmunzelnd, also mit Fröhlichkeit im Herzen. Beim Essen spreche ich meinen Sohn auf den ungespülten Topf in der Küche an. „Wie hattest du dir das eigentlich mit dem Topf vorgestellt?“, frage ich. Er grinst: „Na, ich hab mir gedacht, wenn du den brauchst, dann wirst du ihn schon abwaschen.“ Da musste ich einfach lachen, da konnte ich nicht mehr ernst bleiben. Der Junge ist jetzt 20. All mein Meckern hat nichts geholfen. Aber wir lachen zusammen, und das ist irgendwie auch nett. Falls Sie jetzt allerdings die Frage quält: „Meckert sie nie?“, darf ich Sie beruhigen. Und ob, immer mal wieder, aber auch ganz oft nicht. Soweit, ihre Gedanken! Ich finde sie alltagsnah und lohnenswert darüber nachzudenken. Mit einem irischen Segenswort möchte ich Sie in diese Woche hinein grüßen: Mögen die Gnade und Barmherzigkeit für dich wie der Himmel sein, der stets über dir blieb, wo immer du auch bist. Möge der Frieden Gottes dich stets so beglücken, wie die Lichter am Himmelszelt. Möge der Segen Gottes dir sein wie die Größe des Himmels; denn die Unbegreiflichkeit und Schönheit seiner Werke sind uns Zeichen für die Güte, Liebe und Größe unseres Gottes. Unser Gott segne Sie. Ihre M.T.

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