Reliphon

viel Geld - aber kein Opfer ()

Margret TrojerMargret Trojer, 16. Februar 2015
Part of the Reliphon series, preached at a Reliphon service

Viel Geld - aber kein Opfer
Im Sonntagsgottesdienst sprach mich der Predigttext sehr an, schon oft staunte ich über diesen Text aus Markus 12 Verse 41 bis 44, nach Hoffnung für Alle: Jesus setzte sich nun in die Nähe des Opferkastens im Tempel und beobachtete die Leute, die ihre Gaben einwarfen. Viele Reiche spendeten hohe Beträge. Dann aber kam eine arme Witwe und warf zwei der kleinsten Münzen in den Opferkasten. Jesus rief seine Jünger zu sich und sagte: "Eines ist sicher: Diese arme Witwe hat mehr gegeben als alle anderen. Die Reichen haben nur etwas von ihrem Überfluss gegeben, aber diese Frau ist arm und gab alles, was sie hatte - sogar das, was sie dringend zum Leben gebraucht hätte." Staunend überlegte ich, wie Jesus dazukam, die Menschen beim Opferkasteneinwurf zu beobachten und zu beurteilen. Wo saß er, dass er wiederum unbeobachtet genau erkennen konnte, was da eingeworfen wurde? Nicht genug, er spricht mit seinen Jüngern darüber, rief sie wie zu einer Konferenz zusammen. Wir könnten nun daraus schließen, dass es hier sehr ums Geld geht und Jesus mit der gegebenen Summe nicht einverstanden ist. Damals wurde der Inhalt des Opferkasten dem Tempelschatz zugeführt, der gehörte Gott alleine. Trotzdem war es Jesus nicht genug was nur aus Überfluss gegeben wurde. Die Witwe gab alles was sie hatte, ihr ganzes Leben, um das geht es bei Jesus. Wie viel von unserem Leben sind wir bereit zu geben? Christ sein geht nicht nebenher, wenn man mal Zeit hat… bereit sein in allen Bereichen, darum geht es Jesus…ER will Eindeutigkeit. Im Gleichnis vom vierfachen Ackerfeld kommt zum Ausdruck wie man gutes Ackerland sein kann, Saatgut muss auf guten Boden fallen, Luft und Wasser haben, vom Unkraut befreit, eben bearbeitet und gepflegt werden. Unser Handeln soll auf Jesus ausgerichtet sein, das ist außerordentlich schwer. Das braucht Durchhaltevermögen in unserer Welt. Wir können unmöglich alles nur gut machen, aber uns bemühen IHM zu folgen und Liebe weiterzutragen; denn genau dazu ist er zu uns gekommen und hat für unsere Fehler am Kreuz eingestanden. Mit einem Liedvers dazu grüße ich Sie in diese Woche hinein: Ach hilf, Herr, dass wir werden gleich dem guten, fruchtbarn Lande und sein an guten Werken reich in unserm Amt und Stande, viel Früchte bringen in Geduld, bewahren deine Lehr und Huld in feinem, gutem Herzen.
Ihre M. T.

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