Reliphon

Meine Oberleitung ()

Margret TrojerMargret Trojer, 2. Februar 2015
Teil der Reliphon Serie, gehalten als Reliphon

Reliphon am 2. Februar 2015
Margret Trojer

Meine Oberleitung
Kennen Sie die Oberleitungsbusse, die in manchen Städten verkehren? Ähnlich der Straßenbahnen, nur dass sie mit den Rädern auf der Straße etwas mehr Bewegungsfreiheit haben, als die Bahnen, aber an der Stromoberleitung sind sie alle angeschlossen, sonst würde gar nichts gehen. Am Freitag waren wir als Mitarbeiterschaft mit unseren PKW´s unterwegs nach Sechselberg im schwäbischen Wald. Was niemand erahnen konnte und was daheim auch nicht absehbar war, erlebten wir mit der Wetterlage in die wir hineinfuhren. Es schneite mächtig und wurde immer dichter, die Straßen entsprechend schneebedeckt und rutschig. Wir waren zu zweit im Auto, ich am Steuer. Die nötigen Abzweigungen haben wir erkannt und es dauerte nicht lange, bis wir am Berg anfahren mussten. Spätestens jetzt waren wir auf den Anschluss an unsere ganz persönliche Oberleitung zum Himmel angewiesen. Mir fiel im richtigen Moment ein, dass mein Mann immer sagte: Im zweiten Gang anfahren, das versuchte ich sofort und kam auf Anhieb weg. Da wir die Strecke nicht kannten, hatten wir keine Ahnung welche Haarnadelkurven und enge Straßen uns erwarteten. Mit Gottes Hilfe und fest an seiner Oberleitung angeschlossen erreichten wir unser Ziel und auf dem dortigen Parkplatz hatte der Schneeschieber gerade Plätze freigeschoben als wir kamen. Gott sei Dank! Es dauerte lange bis dann alle wohlbehalten angekommen waren. Segensreiche friedvolle Tage durften wir zusammen erleben. Gerne möchte ich Ihnen ein paar Liedanfänge lesen, mit denen wir den Abend begonnen haben: Alle Tage, alle Nächte bis ans Ende aller Zeiten bist du da. Wie im Himmel so auf Erden unbegreiflich aber doch zum Greifen nah. Da fiel mir die greifbare Oberleitung wohl wieder ein! Ohne sie hätte ich vor lauter Angst viele Fehler gemacht. Und weiter: Aber eins hab ich gesehn, einmal wird das Wunder geschehn. Aber eins hab ich gesehn, einmal wird es geschehn. Ja wir haben es erlebt, dass wir auch auf glitschigem Untergrund spürbar sicher geführt waren. Noch eines, an der Jahreslosung angelehnt: Ich denke daran, was Christus getan. Wie er mit mir weint, doch auch feiert und singt, den Himmel zur Erde bringt, wie er mit mir fühlt, meine Ängstlichkeit sieht und mich in die Weite führt. Wir haben in dieser gemeinsamen Zeit ein Stück dieser Jahreslosung erlebt, die in Römer 15 Vers 7 steht und damit grüße ich Sie: Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.
Ihre M. T.

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