Reliphon

Das Geschenk ()

Margret TrojerMargret Trojer, 29. Dezember 2014
Teil der Reliphon Serie, gehalten als Reliphon

Reliphon am 29. Dezember 2014 Jahreswechsel
Margret Trojer

Diese Woche führt uns in das nächste Jahr hinein – Silvester und Neujahr stehen vor uns…Ein neues Jahr beginnt und ich freu mich Herr auf Dich..heißt es in einem Refrain, das passt! Zunächst möchte ich Ihnen sagen, dass wir eine Pause machen, die nächste Ansprache dürfen Sie am 12. Januar 2015 erwarten. Mit der zu Ende gehenden Jahreslosung: Gott nahe zu sein, ist mein Glück, verabschieden wir uns von diesem Jahr und begrüßen die neue Jahreslosung aus Römer 15 Vers 7, sie lautet: Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob! Ein nicht ganz einfaches Wort, das wir aber beherzigen sollten. Liebe und freundliche Menschen nehmen wir gerne an, aber was ist mit denen, die uns das Leben schwer machen? Verhärtete Fronten auf beiden Seiten und dann? Wir kommen von Weihnachten her und haben das Kommen des Gottessohnes gefeiert. Das Geschenk unseres Glaubens ist, dass Jesus kam um uns mit sich selber und untereinander zu versöhnen. Das gilt für beide Parteien, auch für den, mit dem ich grad nicht klarkomme. Da liegt die Schwierigkeit; denn dieses Geschenk verpflichtet: Weil Christus uns angenommen hat, sollen auch wir einander annehmen, wie er es geboten hat. Annehmen, das heißt den anderen ertragen, respektieren, bejahen und damit deutlich machen, unser Miteinander ist wichtiger als mein Recht – ganz gewiss keine leichte Aufgabe, da wollen wir uns nichts vormachen. So handeln, dass Gott damit gelobt wird, das ist dann der i - punkt dazu. Schaffen wir es, aus Fronten ein Miteinander zu machen; dann wird damit Gott gelobt. Da werden wir auch fähig ihm zu danken und IHM die Ehre zu geben, weil ER ja geholfen hat, wenn wir eine Situation entschärfen konnten. Um dies überhaupt angehen zu können habe ich ein Gebet gefunden, das ich Ihnen gerne mitgeben möchte: Vater im Himmel, ich danke dir für das vergangene Jahr: für viele schöne Erlebnisse und Begegnungen, für deine Bewahrung und dein Versorgen. Du warst selbst an den schweren Tagen bei mir, auch wenn ich das nicht immer gespürt habe. So will ich im Vertrauen auf dich ins neue Jahr gehen, du weißt was auf mich zukommt und wann ich deine Hilfe ganz besonders brauchen werde. Danke, dass du mir auch helfen willst, schwierige Personen mit deinem Blick zu sehen und sie anzunehmen, wie du mich angenommen hast. Amen. Kommen Sie gut an! Ihre M. T.

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