Reliphon

Fröhlich springen? ()

Margret TrojerMargret Trojer, 22. Dezember 2014
Teil der Reliphon Serie, gehalten als Reliphon

Reliphon am 22. Dezember 2014 für Weihnachtswoche
Margret Trojer

Fröhlich springen?
Die vierte Kerze brennt und wir haben diese Woche das Weihnachtsfest vor uns, dürfen uns drauf freuen, auch wenn es da und dort beklemmend sein könnte. In wievielen Familien dominieren Trauer und Krankheiten in diese Festzeit hinein? Auch ich springe nicht fröhlich in diese Tage, es ist zwar alles etwas anders als letztes Jahr, aber Heimweh und Wehmut sitzen tief in mir. Wenn es bei Ihnen gerade gut läuft, dürfen Sie sich freuen und dankbar feiern. Mir ist dieser Tage ein Gedanke in der Weihnachtsgeschichte aufgefallen, dazu möchte ich ein paar Verse aus Matthäus 1 nach einer modernen Übersetzung lesen: Maria wurde schwanger durch den Heiligen Geist. Josef, ihr Verlobter, beschloss, die Verlobung in aller Stille zu lösen. Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm im Traum ein Engel des Herrn. »Josef, Sohn Davids«, sagte der Engel, »zögere nicht, Maria zu heiraten. Denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn zur Welt bringen. Du sollst ihm den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk von allen Sünden befreien. All das geschah, damit sich erfüllt, was Gott durch seinen Propheten angekündigt hat: »Seht! Die Jungfrau wird ein Kind erwarten! Sie wird einem Sohn das Leben schenken, und er wird Immanuel genannt werden. Das heißt, Gott ist mit uns. Als Josef aufwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm gesagt hatte. Er nahm Maria zur Frau. Josef aber rührte sie nicht an, bis ihr Sohn geboren war. Und Josef gab ihm den Namen Jesus. Amen. Das Besondere der weihnachtlichen Geburt kommt im Namen zum Ausdruck, den Josef dem Kind geben soll, das wird ihm von Gott über den Engel sehr deutlich mitgeteilt. Sie als Eltern brauchten, ja durften keinen Namen suchen; denn er war vorgegeben. Jesus, genauer noch Jeschuah heißt übersetzt Jahwe, Gott der Herr wird heilen, retten, befreien. Maria hatte das Kind zu gebären und Josef war für den Namen verantwortlich. Durch die Traumbotschaft war er komplett mit hineingenommen in dieses Geschehen, bekam Weisung und Sicherheit. Deshalb dürfen alle sich an Weihnachten freuen über das Kommen unseres Herrn, auch wenn unser Inneres gerade trüb erscheint. Ich grüße Sie mit „Fröhlich soll mein Herze springen, dieser Zeit da vor Freud, alle Engel singen! Vielleicht springt der Funke doch über! Ihre M. T. und das Relibüroteam

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