Reliphon

Sternstunden ()

Margret TrojerMargret Trojer, 8. Dezember 2014
Part of the Reliphon series, preached at a Reliphon service

Sternstunden
Die beiden Tage der Begegnung liegen hinter uns und es war richtig gut. Wir haben uns voll Vertrauen vorbereitet und ganz viele Gäste sind gekommen. Gleich vorab möchte ich noch einflechten wohin die Spende aus den grünen Schachteln geht: Die Tochter und der Schwiegersohn eines Mitarbeiterehepaares sind als Missionare in Uganda und sind dort gerade daran ein weiteres Haus zu errichten. Da ist jeder Euro gefragt und wir geben den Eltern, die auf Weihnachten hinfliegen, gerne das Eingelegte mit. Sollten Sie sich angesprochen fühlen und auch noch was mitgeben wollen, dann dürfen Sie sich vertrauensvoll an unser Büro wenden, vormittags unter der Nummer 07134/ 14980. Ja es ging im Referat von Margret Leitlein um das Vertrauen – wir haben es in den Herbstkursen mit Abraham buchstabiert . Im Hintergrund sahen wir die ganze Zeit den Sternenhimmel und unsere Dekoration war samt dem Imbiss auf Sterne ausgerichtet. Wir erlebten eben Sternstunden. Eine Sternstunde kann unbemerkt vorüber gehen, aber wenn wir sie erkennen, geschehen die großen Dinge im Leben eines Menschen. Nehmen wir sie wahr, dann zählen wir die Sternstunden, oder? Was zählen Sie? Stunden, Minuten wenn wir warten, Tage, Jahre oder Geld? Zählen wir die Sorgen oder die Dankpunkte und Segnungen? Sternstunden sind besondere Erfahrungen und Zeiten - Höhepunkte, die für unser Leben wesentlich wurden. Jetzt im Advent spielen Sterne eine große Rolle – was verbinden wir mit einem Stern? Freude, Erwartung und Hoffnung, lassen wir uns vom Licht bewegen und vorwärtsziehen? Ein Stern ist ein Licht, ein Hoffnungszeichen, er gibt Orientierung, Wegweisung, denken wir an den Stern von Bethlehem, dem die Weisen gefolgt sind und der sie genau dort hin geführt hat, wo sie ankommen wollten. Es ist schön, wenn nachts Sterne leuchten – wie Licht aus einer anderen Welt, das in unsere Welt hineinleuchtet. Etwas von Gottes Glanz und Herrlichkeit kommt da auf uns zu. „Ob Vertrauen sich lohnt“ diese Frage haben wir uns in den Kursen gestellt bei Abraham und wir stellen sie wohl immer wieder in unserem Leben. Wie ist das wenn wir enttäuscht werden, wenn alle Hoffnungen zerrinnen, Erwartungen platzen, der Schwung und die Energie weg sind? Es bleiben Verletzungen, Wut, Trauer, Ärger und Frust. Was machen wir damit? Setzen wir unser Vertrauen ein und gehen damit zu Gott? Es könnte ja sein, dass daraus eine unglaubliche Sternstunde wird, wie sie Abraham erlebte. Damit grüße ich Sie herzlich in die nächste Adventswoche hinein. Ihre M. T.

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