Reliphon

In der letzten Woche des Kirchenjahres ()

Margret TrojerMargret Trojer, 17. November 2014
Part of the Reliphon series, preached at a Reliphon service

Reliphon am 17. November 2014
Margret Trojer

In der letzten Woche des Kirchenjahres
Zunächst darf ich Sie schon heute zu unseren Tagen der Begegnung am Ende der Herbstkurse einladen. Wir feiern am Dienstag den 2. Dezember um 20 Uhr und am Mittwoch den 3. Dezember um 9 Uhr. Das Thema heißt: Zähle die Sterne, die wir im Kurs mit Abraham kennengelernt haben. Kommen Sie am Anfang der Adventszeit zu dieser Sternstunde? Wir sind am Ende des Kirchenjahres angekommen und halten in diesen Tagen inne, denken zurück, was dieses Jahr so alles mit sich brachte. Wer einen Menschen in dieser Zeit begraben musste, den trifft die Lesung der Namen am Sonntag noch einmal sehr. Aber auch auf Erfreuliches dürfen Viele zurückschauen, sei es auf eine Hochzeit, die Geburt eines Kindes, ein festlich gefeierter runder Geburtstag, ein Ehejubiläum, die Konfirmation, die Einschulung oder das Abitur. Die Erinnerungen sind vielfältig und so verschieden wie wir Menschen nun eben sind. All das erlebten wir unter der Jahreslosung: Gott nahe zu sein ist mein Glück! Aus Psalm 73. Wohl dem, der dieses Glück spüren durfte und in Anspruch genommen hat. Dazu kam mir immer wieder durch das Jahr hindurch das Lied von Peter Strauch in den Kopf: Meine Zeit steht in Deinen Händen, nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir. Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden. Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir. Sorgen quälen und werden mir zu groß. Mutlos frag ich: was wird morgen sein? Doch du liebst mich, du lässt mich nicht los. Vater, du wirst bei mir sein. Hast und Eile, Zeitnot und Betrieb nehmen mich gefangen, jagen mich. Herr, ich rufe: Komm und mach mich frei! Führe du mich Schritt für Schritt. Es gibt Tage, die bleiben ohne Sinn. Hilflos seh ich wie die Zeit verrinnt. Stunden, Tage, Jahre gehen hin, und ich frag wo sie geblieben sind. Ja die Zeit rast dahin und man fragt sich wirklich, wo sie geblieben ist. Da ist gut zu wissen: Meine Zeit steht in Deinen Händen, nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir. Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden. Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir. Es steht unter der Nummer sechshundertachtundzwanzig im Gesangbuch. Ich grüße Sie herzlich in diese Woche hinein mit einem Lutherwort: Der Glaube ist ein steter und unverwandter Blick auf Christus! Ihre M. T.

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