Reliphon

November – Durchbruch zum Licht ()

Margret TrojerMargret Trojer, 3. November 2014
Teil der Reliphon Serie, gehalten als Reliphon

Reliphon am 3. November 2014
Margret Trojer

November – Durchbruch zum Licht
"Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben. Der Gerechte muss viel erleiden, aber aus alledem hilft ihm der HERR" steht in Psalm 34 Verse 19 bis 21. Waldemar Grab schreibt dazu und weil es so passend ist, möchte ich Ihnen seine Gedanken gerne weitergeben: Der November. Dunkel, trübe und in großen Teilen traurig, erinnert er in einer anderen, als der übrigen Monate Weise an Menschen, die die Welt bereits verlassen haben. Trauer und Verlustschmerz - da zerbricht etwas in einem, wenn der andere geht. Meist ist es das Herz. Doch wenn der, der geht, ein "Glaubender" ist, dann weicht im Laufe der Zeit die Traurigkeit einer Hoffnung, die wir alle in uns tragen, ganz gleich, welcher Konfession oder Gemeinde wir angehören. Die zweite Gruppe von Menschen, die in diesem Psalm angesprochen werden, sind die, die "am Ende" sind. Gemüt, Gefühl und Willen sind zerschlagen. Es kann jeden treffen. Den Gläubigen geht es da nicht anders, als allen übrigen Menschen. "Doch IHNEN hilft der HERR!" steht da schwarz auf weiß. Das gilt. Das ist eine Zuversicht, die uns täglich - nicht selten über die Phasen eines nur langsam fließenden Übergangs von der Dunkelheit zu einer gedimmten Dämmerung wieder ins Licht führen kann. Der November, dunkel, trübe und eher traurig, weist er stumm in einer anderen, als der übrigen Monate Weise auf den Durchbruch hin. Auf die Verlorenheit der Welt, die mit der Geburt Jesu endlich das ersehnte Licht für die suchenden, zerbrochenen und zerschlagenen Herzen und Gemüter brachte. Soweit Waldemar Grab. Ich selber befinde mich gerade mitten in diesen Gedanken und Empfindungen; denn in diesem Monat jährt sich der Todestag meines Mannes zum ersten Mal und die schweren sowie guten Erinnerungen an die Tage die vorausgingen sind täglich präsent. Die Empfindungen schlagen Wellen und ich bin tageweise sehr mit mir selber beschäftigt. Wie gut, dass uns Jesus sagt und wir das wissen dürfen: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Welch eine Zusage - SEINE Kraft in mir und meiner Schwachheit, dafür will ich dankbar sein und darf wissen, dass Sie und ich es auch in ganz dunklen Tage zusammen mit Jesus meistern können, darauf will ich hoffen und vertrauen; denn Jesus wartet darauf. Blicken wir auf Jesus, dem Anfänger und Vollender! Ihre M. T.

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