Reliphon

Markante Worte Luthers ()

Margret TrojerMargret Trojer, 27. Oktober 2014
Teil der Reliphon Serie, gehalten als Reliphon

Reliphon am 27.Oktober 2014
Margret Trojer

Markante Worte Luthers (1483-1546)
Der Morgen - und der Abendsegen von Martin Luther hat über die Jahrhunderte nichts von seiner Ausdruckskraft eingebüßt. Gerne möchte ich Worte und Gedanken von Martin Luther in dieser Woche aufnehmen, erinnert uns doch der 31. Oktober an die Reformation. Das walte Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist! Amen. Ich danke dir, mein himmlischer Vater durch Jesus Christus, deinen lieben Sohn, dass du mich diese Nacht vor allem Schaden und Gefahr behütet hast, und bitte dich, du wollest mich diesen Tag auch behüten vor Sünden und allem Übel, dass dir all mein Tun und Leben gefalle. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, dass der böse Feind keine Macht an mir finde. Amen. In unserem Gesangbuch sind viele markante Aussagen Luthers festgehalten, davon möchte ich Ihnen einige lesen: Ich beginne mit der ersten These von 95 seines Anschlags: Da unser Herr und Meister Jesus Christus spricht: „Tut Buße“, hat er gewollt, dass das ganze Leben der Gläubigen Buße sei. Oder: Wir fassen keinen anderen Gott als den, der in jedem Menschen ist, der vom Himmel kam. Ich fange bei der Krippe an. Und: Was das Gebet an Kraft, Fülle und Wirksamkeit an sich habe, können wir, fürchte ich, nicht genug herausstreichen. Denn so schlicht und einfach es klingt, so tief, so reich und weit ist es und niemand kann es ergründen. Auch: Das Leben ist nicht ein Frommsein, sondern ein Frommwerden, nicht eine Gesundheit, sondern ein Gesundwerden, nicht ein Sein, sondern ein Werden, nicht eine Ruhe, sondern eine Übung. Wir sinds noch nicht, wir werdens aber. Es ist noch nicht getan oder geschehen, es ist aber im Gang und im Schwang. Es ist nicht das Ende, es ist aber der Weg. Es glüht und glänzt noch nicht alles, es reinigt sich aber alles. Mit dem Abendsegen grüße ich Sie: Ich danke dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, deinen lieben Sohn, dass du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte dich, du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, dass der böse Feind keine Macht an mir finde. Amen Ihre M. T.

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