Reliphon

Riechen – Sehen – Hören ()

Margret TrojerMargret Trojer, 29. September 2014
Part of the Reliphon series, preached at a Reliphon service

Reliphon am 29. September 2014
Margret Trojer

Riechen – Sehen – Hören
Auf dem Weg zur Kirche riecht man es schon, vor der Kirche hört man es und in der Kirche sieht man es…es ist Kirchweih in Lichtenstern. Draußen wird der Kirbekuchen oder Blooz vorbereitet, die Glocke lädt zum Gottesdienst ein und innen sieht man es am Blumenschmuck, an einem Kirchenchor, der eingeladen wurde und an den Besuchern. Trotz der vielen anwesenden Heimbewohner ist es erstaunlich still in der Kirche, man spürt, dass was Besonderes heute geboten und gefeiert wird. Als die leitende Pfarrerin die Kirche betritt, ändert sich das: Viele begrüßen begeistert ihre Frau Leiß und sie strahlt fröhlich in die Runde. Nach Liedern und Psalmgebet spricht sie zu uns über die Glocken, zeigt ein paar Bilder von anderen Kirchen und Glocken, der Jubel bricht erneut aus, als Lichtenstern auf dem Bild ist. Ja da oben hängt die einzige Glocke der Klosterkirche, die uns grad vorher eingeladen hat. Glocken sagen uns die Zeit an – sie zeigen den Morgen an, 24 Stunden liegen vor uns, während denen sie noch öfters zu hören sind. Wir hören, welche Zeit es geschlagen hat, sie sagen die Zeit an, ebenso schlägt die Totenglocke an oder die Taufglocke. Sie ermahnt uns und lässt uns aufhorche. Wir dürfen wissen, dass jeder Tag kostbar und ein Geschenk Gottes für uns ist….Den Refrain von „meine Zeit steht in Deinen Händen“ singen wir dazwischen. Der nächste Gedanke ist: Glocken trösten in Angst und Not und geben Mut. Früher erklangen die Glocken bei schweren Gewittern und wollten damit vermitteln: habt keine Angst, seid getrost. Gott ist da in eurer Angst und Sorge, hört auf die Glocke und vertraut Gott; denn in der Welt habt ihr Angst, seid getrost, ich habe sie überwunden. ..Kehrvers…hier die zweite Hälfte… nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir!...Ein dritter Impuls ist: Glocken öffnen unser Herz für Gott. Wir hörten einen kleinen Bericht von Albert Schweitzer. Er erzählte: Er und sein Freund wollte damals mit Steinschleudern Vogeljagd machen und mitten hinein läuteten die Glocken und sie beendeten ihr Spiel; denn ihm wurde durch die Glocken das Gebot „du sollst nicht töten“ ins Herz geschleudert. Leben von Mensch und Tier ist zu achten. Ja die Glocken können unser Herz für Gott öffnen, für seine Stimme und seinen Weg für uns. Refrain, hier der Rest des Verses: Du gibst Geborgenheit, Du kannst alles wenden, gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir.
Ich grüße Sie Ihre M. T.

Tags:

Earlier:Same day:Later:
« Schafe und Hirte kennen sichKeinStress lass nach! »
Powered by Sermon Browser