Reliphon

Schafe und Hirte kennen sich ()

Margret TrojerMargret Trojer, 22. September 2014
Part of the Reliphon series, preached at a Reliphon service

Reliphon am 22. September 2014
Margret Trojer

Schafe und Hirte kennen sich!
In meinem Tageslesebuch „Leben ist mehr“ begegnete mir letzte Woche eine Betrachtung zu den Worten: Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach, aus Johannes 10 Vers 27. Sie ist überschrieben mit : Schafe kennen den Hirten!
Hören Sie den Text von Anna Schulz. Ein Schäfer erlebte eines Morgens eine böse Überraschung. Als er die Tür des Schafstalls öffnete und seine Herde nach draußen rief, kam keines der Tiere heraus. Er blickte in den Stall, und der war leer. Man hatte ihm in der Nacht alle seine Schafe gestohlen. Einige Tage später hörte er, dass auf dem Markt einer nahen Stadt Schafe verkauft werden sollten. Die wollte er sich doch einmal ansehen. Es könnten ja vielleicht seine Schafe sein. Und wenn nicht, konnte er sich dann dort eine neue Herde kaufen. Zu seiner großen Freude erkannte er seine Herde sofort wieder; denn wenn auch für einen Nichtkenner alle Schafe ziemlich gleich aussehen, so kennt ein Hirte seine Tiere sogar mit Namen. Darum brauchte er sie nur so zu rufen, wie er es jeden Morgen tat. Sogleich hoben alle ihre Köpfe, und dann stürmten sie auf ihn los, sehr zum Ärger der Diebe. Blicken wir uns den Tagesvers an, so sehen wir, dass die Bibel uns Menschen mit Schafen vergleicht. Das ist einerseits nicht sehr schmeichelhaft, weil wir nicht gern »Schafsköpfe« genannt werden wollen und uns auf unsere Klugheit oft reichlich viel einbilden. Andererseits aber ist es auch sehr tröstlich, besonders wenn man in einer ausweglosen Situation steckt. Auch dann – so sagt uns die Bibel – gibt es einen, der trotz allem den Überblick behält und der das Ziel unseres Lebens im Auge hat und uns Menschen liebt und keinen von uns ins Verderben laufen lassen möchte. Wer zu SEINEN »Schafen« gehört, der kann IHM folgen, einerlei, ob man selbst auch nur Nebel und Finsternis vor sich sieht. Und er bringt alle, die ihm folgen, in die ewige Sicherheit, zu der uns der Schöpfer eigentlich alle berufen hat. Soweit der Text. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen, sie sagt so viel aus – ja die Schafe kennen ihren Hirten, aber der Hirte kennt auch seine Schafe, ist das nicht in jeder Hinsicht tröstlich? Unser guter Hirte ist ständig in Bereitschaft uns zu helfen, wenn wir ihn anrufen aber ER drängt sich nicht auf. Ihre M. T.

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