Reliphon

Das gefüllte Schatzkästchen ()

Margret TrojerMargret Trojer, 15. September 2014
Part of the Reliphon series, preached at a Reliphon service

Reliphon am 15. September 2014
Margret Trojer

Die Ferienzeit ist zu Ende, der Alltag hat uns alle wieder. Was uns nicht verloren geht, sind die Erinnerungen an schöne, erholsame Tage. Sie sind das Schatzkästchen, das wir neu gefüllt haben für die kommenden Monate. Drei Wochen lang war ich auf der schwäbischen Alb und genoss eine offene Badekur in Bad Urach – eine wirklich wertvolle Zeit für Körper und Geist. An einem dieser nebligen Morgen bewegte ich mich im Thermalwasser bei 34 Grad, als plötzlich die Wolken aufrissen und die Sonne durchbrach, da kamen mir Liedverse in den Kopf, die mich zwei Tage begleiteten ohne zu wissen, zu welchem Lied sie gehören. Immer wieder war diese Melodie in mir und ich besorgte mir ein Gesangbuch um einfach zu suchen. Es dauerte eine Weile bis ich fündig wurde, es ist das Lied 165 Gott ist gegenwärtig! Ich war erstaunt, ein mir so bekanntes Lied war einfach nicht greifbar, aber die Tatsache, die es aussagt, die war für mich täglich zu spüren, egal wo ich war. Jesus ist gegenwärtig, er schenkte mir was ich brauchte, Freude und Genuss am Tag, Bewahrung auf den Fahrten, Sicherheit in der Nacht. Immer wieder spiegelten sich die Liedverse sechs und acht, die ich Ihnen jetzt gerne lese: Du durchdringest alles; lass dein schönstes Lichte, Herr berühren mein Gesichte. Wie die zarten Blumen willig sich entfalten und der Sonne stille halten, lass mich so, still und froh deine Strahlen fassen und dich wirken lassen. Herr komm in mir wohnen, lass mein Geist auf Erden dir ein Heiligtum noch werden; komm, du nahes Wesen, dich in mir verkläre, dass ich dich stets lieb und ehre. Wo ich geh, sitz und steh, lass mich dich erblicken und vor dir mich bücken. Dieses Berühren meines Gesichtes war so real für mich, diese Zusage von Jesus: ICH bin da, du darfst dich entfalten, dich freuen, du bist nicht alleine! Sein Wirken war überdeutlich spürbar. Ja ich weiß, dass Jesus in mir, meinem Körper wohnen will, mein Geist Sein Heiligtum? Das ist eine Herausforderung, die man erst einmal begreifen muss. Deshalb möchte ich mir immer wieder bewusst machen, dass beides zusammengehört, mein Denken und mein Handeln. Ich möchte so leben, dass Gott gerne in mir wohnt und Raum in mir einnimmt, mich lenkt und leitet und ich seine Botschaften erkennen und verstehen kann. Mit dem Liedanfang: Gott ist gegenwärtig, lasset uns anbeten und in Ehrfurcht vor ihn treten, grüße ich Sie in diese Woche hinein. Ihre M. T.

Tags:

Earlier:Same day:Later:
« Zeit fürs HerzKeinSchafe und Hirte kennen sich »
Powered by Sermon Browser