Reliphon / Stufen aufs Ohr

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Salz in der Suppe ()

Margret TrojerMargret Trojer, 13. Juni 2022
Teil der Reliphon Serie, gehalten als Reliphon Andacht

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Relifon am 13. Juni 2022
Margret Trojer

Salz in der Suppe
Anfang April durfte ich nach ganz alter Manier einen Tag helfen, eine Gruppe Multikatoren, Männer und Frauen zu versorgen. Sie tagten in einem jugendherbergsähnlichen Haus zur Selbstversorgung am Breitenauer See. Da die Personen einen langen Anfahrtsweg hatten und kein warmes Essen an dem Tag, dazu schneite es auf blühende Bäume, beschloss ich, zuerst eine Tomatensuppe anzubieten. Die Zutaten besorgte ich, alle Gewürze und was man so gerne dazu nimmt. Salz setzte ich irgendwie voraus, dass vorhanden wäre. Ein großer Topf Suppe war fristgerecht fertig, aber es fehlte ganz eindeutig das Quäntchen Salz, wir reden von ca 2 Esslöffeln voll. Was tun, ins Tal fahren wegen 1 Päckchen. Salz? Da kam mir die wunderbare Erleuchtung und damit auch die Deutlichkeit, wie Gott sorgt. Da ich keine Garage habe, legte ich mir, wie viele andere auch 1Packung Salz ins Auto, um Feuchtigkeit aufzunehmen und die Scheiben frei zu halten. Also ich brauchte nur das Auto aufzumachen und hatte das wertvolle weiße Gold in der Hand. Was nützt das Salz im Auto, wenn man es in der Suppe braucht? Die Suppe wurde gelobt und der Topf war restlos leer. Für mich und meine Helferin in der Küche war das ein Ahaerlebnis und wieder einmal ein sichtbares Zeichen, wie Gott auch in kleinen Dingen, in unserem Alltag Vorsorge trifft.
Bei Matthäus 5 Vers 13 fand ich den entsprechenden Satz: Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und lässt es von den Leuten zertreten. Ich war wirklich froh, dass mein Salzfund seinen erwünschten Dienst tat, ohne dass ich lang wegfahren musste. Weiter bei Matthäus 9 Vers 50 fand ich noch ein gesalzenes Wort: Das Salz ist gut; wenn aber das Salz nicht mehr salzt, womit werdet ihr's würzen? Habt Salz bei euch und habt Frieden untereinander! Ich habe gleich am nächsten Tag gesorgt, dass ich wieder Salz im Auto habe, also bei mir. Man sagt auch, wenn neue Nachbarn einziehen, begrüßt man sie mit Brot und Salz. Ich denke, das soll dem Frieden dienen und einer guten Nachbarschaft.
Damit grüße ich Sie heute ganz herzlich, auch wie in alten Zeiten. Ihre M. T.

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