Reliphon / Stufen aufs Ohr

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Die der Geist Gottes treibt ()

Traudel KrauseTraudel Krause, 28. Februar 2022
Teil der Reliphon Serie, gehalten als Reliphon Andacht

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Es beschäftigt mich, wie mich Gott lenkt und führt. Wie oft stehe ich vor einer großen oder kleinen Entscheidung und bin unsicher. Soll ich so, oder doch lieber anders entscheiden. Was ist, wenn ich mich falsch entscheide? Hab ich dann alles vermasselt? Kann ich mir das dann selbst verzeihen? Da hätte ich dann gerne ein Wort direkt vom Himmel. Mein Gebet ist dann: Herr, erbarme Dich, leite mich.
Da wo kein Wort vom Himmel kommt gilt: Ich darf entscheiden. Und ich finde, das verleiht mir eine große Würde. Ich bin keine Marionette. Sondern Jesus gibt mir die Freiheit der Entscheidung. Und ich kann vertrauen, dass ER auch aus falschen Entscheidungen von mir noch was machen kann, dass er auch auf krummen Linien gerade schreiben kann.
Sehr oft treffe ich Entscheidungen ganz spontan. Ich schreibe einen Brief, rufe jemanden an oder bitte um eine Begegnung. Oft ist es dann beglückend, dass der oder die andere sagt: „Das war es, was ich gerade gebraucht habe.“ Vor kurzem habe ich selbst gemerkt, dass es keinen besseren Zeitpunkt für meinen Anruf hätte geben können. Ein richtiges Glücksgefühl hat sich dann in mir ausgebreitet.
Warum eigentlich? Warum dieses Glücksgefühl?
Römer 8, Vers 14 kommt mir in den Sinn. Paulus schreibt dort: „Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.“ In der Basisbibel klingt es ganz ähnlich: „Alle, sie sich vom Geist Gottes führen lassen, sind Gottes Kinder.“ Und weiter: „Es ist der Geist, durch den wir rufen: Abba lieber Vater. Und derselbe Geist bestätigt unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind. Wenn wir Kinder sind, dann sind wir auch Erben.“ Das gilt für Zeit und Ewigkeit.
Mitten in meinem Alltag zu erleben, dass ich Gottes Kind bin, dass sein Geist mich leitet, das macht mich glücklich. Ich staune darüber, dass Jesus Mittel und Wege findet, dass sein Weg sich öffnet. Wo er segnen will, da segnet er. Wo er einen Weg beginnen will, da öffnet er die Tür. Und ich bin erstaunt, was sich ereignet. Es braucht das Verbunden sein von mir mit dem Vater, es braucht die lebendige Beziehung. Es braucht mein Einverständnis: Du darfst mich leiten, ich vertraue dir. Es braucht mein Gebet: Herr füll mich neu, füll mich neu mit Deinem Geiste, der mich belebt und zu dir mein Gott hinziehet! Hier bin ich vor Dir, leer sind meine Hände. Herr füll mich ganz mit dir.

So wünsche ich uns den Mut der Kinder Gottes in der kommenden Woche
Ihre und eure Traudel Krause

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