Reliphon / Stufen aufs Ohr

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In Verbindung... ()

Damaris FriedrichDamaris Friedrich, 8. November 2021
Teil der Reliphon Serie, gehalten als Reliphon Andacht

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In Verbindung...
Gestern Abend holte ich unseren Hamster aus seinem Gehege, um ihm etwas Auslauf zu geben. Er passt genau in meine Hand, wohlernährt schaut er mich mit seinen schwarzen Knopfaugen an, streckt die Nase in die Luft, schnüffelt um sich zu orientieren. Gleich auf dem Boden sucht er sich eine Ecke, in der er sich erst einmal verstecken kann. Dann fängt er an sich zu putzen und ich beobachte. Sitze still auf dem Sitzsack und atme durch.
Ein Moment der Ruhe. Ein Moment des Besinnens.
Er sitzt da und fährt sich mit seinen kleinen Pfötchen übers Gesicht und über die Ohren, gelenkig dreht er sich nach hinten und putzt sich das Fell, streckt sich, gähnt mit weit offenem Mund – und ich beobachte.
Unglaublich – diese kleine Kreatur, so zierlich und fragil, so wunderschön und faszinierend gemacht.
Ich habe mitten am Abend „gestoppt“. Angehalten. Mich unterbrechen lassen.
Durch dieses kleine Wesen. Und ich habe den Blick auf den gerichtet, der der Ursprung allen Lebens ist – auf Gott, meinen Vater im Himmel, auf Jesus, meinen Freund:
„Groß und wunderbar sind deine Werke oh Herr...“ kam mir in den Sinn und ich war in Verbindung mit Gott.
Mit Gott alles in Verbindung bringen – davon reden wir in unserem Kurs „Beten-Atemholen der Seele“ und auch davon, wie wichtig es ist, dass wir immer wieder anhalten in unserem Alltagstrubel, im Sorgenstrudel und auch im Freudentanz.
Warum?
Weil wir überzeugt sind, dass bei Jesus die Quelle des Lebens ist und dass wir in Seinem Licht unser Leben mit anderen Augen, mit Seinen Augen, sehen können. Seine Augen sind voller Liebe und Güte, voller Hoffnung und Kreativität – alles, was wir nicht nur in diesen Zeiten, immer wieder brauchen, um nach der Unterbrechung, dem Stopp, dem Anhalten, weiterzugehen.
So grüße ich Euch mit Worten aus Psalm 36:
Deine Gerechtigkeit, Gott, steht wie die Berge Gottes und dein Recht wie die große Tiefe.
Du hilfst Menschen und Tieren.
Wie köstlich ist deine Güte, Gott, dass Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben.
Sie werden satt von den reichen Gütern deines Hauses und du tränkst sie mit Wonne wie mit einem Strom.
Denn bei dir ist die Quelle des Lebens und in deinem Licht sehen wir das Licht
Seid gesegnet, Eure Damaris Friedrich

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