Reliphon / Stufen aufs Ohr

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Erntedanktish@home ()

Hans-Martin Steffe, 4. Oktober 2021
Teil der Reliphon Serie, gehalten als Reliphon Andacht

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RELIPHON / STUFEN AUFS OHR 4. bis 10 Oktober 2021
Erntedanktish@home

Zu Erntedank habe ich einen schönen Anstoß beim Neukirchener Verlag gefunden.
Einen Erntedanktisch im eigenen Haus gestalten. Mir Gedanken machen, wofür ich dankbar bin. Was mein Leben schön macht, was ich zum Leben brauche. Was mir lieb ist.
Und einstimmen in den Refrain des Erntedanklieds von Matthias Claudius:
„Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn,
drum dankt ihm, dankt, drum dankt ihm, dankt
und hofft auf ihn.“
Was auf meinem Erntedanktisch zu liegen kommt?
Natürlich Früchte des Feldes: Getreidehalme, Tomaten, Äpfel und anderes, was gepflanzt wurde und gewachsen ist. Ich mache mir bewusst. Da sind viele Menschen, die sich darum mühten, dass wir zu essen haben: Landwirte, Erntehelfer, Bäcker, Vermarkter, Verkäuferinnen. Ich denke bewusst auch an die Menschen, die den Ackerboden pflügen und den Samen streuen. Ich will meinem Biobauern und anderen, die sich um unsere Nahrung mühen, bei nächster Gelegenheit Danke sagen.
Und dann danke ich Gott, dem Schöpfer, weil ich weiß, dass menschliches Mühen allein nicht genügt. Darum hat Matthias Claudius vor fast 250 Jahren gedichtet:
„doch Wachsen und Gedeihen steht in des Himmels Hand“.
Dem schönen Anstoß eines Pfarrers folge ich und lege auf meinem Tisch ein Handy. Das hat uns dieser Tage in Berlin gute Dienste geleistet. Als Navy uns quer durch Berlin geleitet zum ersten Stufen des MännerLebens. Und ich konnte mit meiner Frau jeden Tag telefonieren. Und vielen per App mitteilen, wofür sie beten sollen. Dass die Herzen der Männer berührt werden, dass sie ihr Leben im Licht Gottes wahrnehmen, wahrhaftig und liebevoll. Und dann eben auch, wofür sie danken können, was uns der Heilige Geist schenkt.
Auf unseren Erntedanktisch lege ich auch ein Heft zum 70. Geburtstag meiner Frau. Das haben unsere fünf Kinder gemeinsam geschrieben und gestaltet. Jedes mit berührenden Worten seiner Mutter ganz persönlich gedankt und geschrieben, was sie in ihr Leben investiert hat. Mit einer Rose in der Hand haben sie ihre Liebeserklärung beim Geburtstagsfest ausgesprochen. Ich merke, dass mir das in diesen Wochen ganz besonders wichtig ist. Wir bitten um ihre Gesundung. Und wir werden uns bewusst, wie viel Schönes wir mit ihr in unserem Leben empfangen haben.
Danken ist ein schönes Band der Verbundenheit knüpfen und dabei viele kleine Zeichen der Liebe entdecken.
Mit herzlichen Grüßen Ihr Hans-Martin Steffe

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