Reliphon / Stufen aufs Ohr

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Nahrung für die Woche ()

Isabel Prinzessin Löwenstein, 26. April 2021
Teil der Reliphon Serie, gehalten als Reliphon Andacht

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Nahrung für die Woche

Kennen Sie das? Mitten in der Woche, mitten am Tag halten Sie inne und wundern sich, woher Sie eigentlich die Kraft bekommen haben, bis hierher gekommen zu sein?

So ging es mir in dieser Woche und ich lauschte in mich hinein. Was hat mich genährt? Was hat mich beflügelt? Macht es Sinn immer zurück zu schauen, statt nach vorne?

Gleich zu Beginn der Woche stolperte ich bei der Bibellese auf Psalm 19.
Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk. Und dann kommen kaum in Worte zu beschreibende Bilder von der Herrlichkeit der Schöpfung und damit Gottes. Die Bilder lassen einen im Inneren Gemälde malen. Vielleicht haben Sie Lust, einfach mal ein Blatt Papier zu nehmen, zu malen was Sie hören? Völlig wertfrei aus dem Herzen heraus?

Über den ersten Vers erinnerte ich mich an die Schöpfung von Haydn.... Ich habe dieses wunderbare Werk im Schulchor mit gesungen und war schon damals ganz beflügelt. Dieses Mal kam ich aus dem Staunen, Mitsingen, Mittanzen kaum heraus. Wie wunderbar wird da die Liebe Gottes, Seine Schöpferkraft, Seine Freude und Liebe zur Schöpfung, also auch zu uns, ausgedrückt in wunderschönen Texten und lebendig, fröhlich und auch dramatischen Tönen. Ich möchte Sie ermutigen Sie in Ruhe zu hören, insbesondere wenn Ihre innere Stimmung gerade eher in Moll ist.

Weitere Texte:
Der Heiland soll uns aus den Augen heraus funkeln, dass man´s sehe, dass er in uns lebt. Nikolaus Ludwig Zinzendorf, Begleittext vom Samstag, 17. April , Herrnhuter Losungen

Mit Kummer vertraut sein, doch ohne Bitterkeit leben; an sich zweifeln, doch nicht verzweifeln; die Verborgenheit Gottes schmerzlich empfinden und dennoch hoffnungsvoll glauben. Um die eigene Schuld wissen und doch in der Gnade stehen. Manches entbehren und doch alles haben. Ich nenne es Christsein.
Maria Hüsing, Begleittext vom Montag, 19.04.2021

Stimmt an ein Lob, singt Gott ein Lied, denn himmelweit reicht seine Güte. Alles, was atmet, singe mit, Menschen und Tiere, Baum und Blüte. Wo ihr auch wohnt, Gott ist bei euch; seit Jesus lebte, starb und auferstand, begegnet uns in jedem Land Gott selbst mit seinem Himmelreich.

BG 339,1- Beningna Carstens Dienstag, 20.04.2021

Ja, es macht Sinn Zurückzuschauen, Dieses Erinnern und Zurückschauen erfüllte mich mit Dankbarkeit und Staunen, fördert das Vertrauen mit Gottes Versorgung auch in der nächsten Woche zu rechnen, neugierig zu werden. Was hat Sie genährt in der letzten Zeit? Oder ist hier was dabei, was Sie jetzt nähren und stärken könnte?

Ich wünsche es Ihnen von Herzen,
IL

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