Reliphon / Stufen aufs Ohr

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Christine Sommer, Unbekanntes Datum
Teil der Reliphon Serie, gehalten als Reliphon Andacht

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Irgendwie nimmt es kein Ende. Wir hatten so gehofft, dass mit dem Impfen alles leichter wird, die Öffnung kommt. Auch die Schnelltests haben uns hoffen lassen, dass wir uns wieder sehen dürfen, treffen können und miteinander etwas vor Ort erleben werden. Nun ist nach Ostern und mehr denn je schwankt alles, die Unsicherheit steigt, das Planen immer noch so schwierig wie vor Weihnachten. Wie viel Kraft stecke ich in welche Vorbereitung?
Woran halte ich fest, was sage ich schon mal ab?

Ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber ich hatte sehr darauf gehofft, dass mit dem Frühling das Miteinander Leben wieder mehr aufblühen kann. Und ich wurde enttäuscht.
So wie ich auch etwas vom Frühling enttäuscht wurde. Am Gründonnerstag habe ich meine Winterklamotten weggepackt und die leichten Frühlings- und manche Sommerkleidung in meinem Schrank geräumt. Es war warm. Die Luft roch nach Frühling. Das Eis hat aus der Kühltruhe gerufen...
Und am Karfreitag war es auch so weit – unser Haselnussstrauch hatte überall winzig kleine grüne Blätter. Der Frühling IST da.
Doch dann kam der Schnee und es wurde kalt...

So fühlt es sich auch etwas an mit Corona. Hoffnung, Aufblühen, Rausgehen... und dann doch wieder zurückziehen, im Haus bleiben, isolieren...
Das frustriert, ermüdet, enttäuscht.

Nicht nur in solchen Zeiten, aber ganz besonders in diesen – brauchen wir da etwas, an dem wir uns festhalten. Etwas, das nicht wankt. Etwas, an das wir uns klammern können, uns festhalten können.
Klaus Douglas ein bekannter Theologe, der momentan in der Evangelischen Kirche den Bereich von Mission und Diakonie leitet, schrieb letzte Woche im Midi-Rundbrief von Seiner Kraftquelle – der Bibel.
Die Worte der Bibel sind Kraftworte, an denen ich mich festhalten kann. Kraftworte, die mich durch den Tag bringen können. Kraftworte, die meinen Blick verändern, weil sie mich aufschauen lassen zu dem, der alles in Seiner Hand hält. Zu dem Fels, zur festen Burg, zum Auge im Sturm, zum guten Hirten.

Eines meiner Kraftworte ist mein Taufspruch aus Jesaja 43,1: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist mein.“
Dieses Wort spreche ich Dir heute zu, auf dass es Dir Kraft gibt für diesen Tag. Und ich lade dich ein dir morgen ein neues Kraftwort aus Gottes Wort zu suchen. Gott wartet auf uns und freut sich, uns sich schenken zu dürfen.
Er freut sich wenn wir uns an ihm festhalten und dann anderen von unserer Kraftquelle erzählen.
Herzliche Grüße von Damaris Friedrich

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Das Geschenk, Meine Oberleitung, In guten , Welchen Grund, Come holy spirit, Fortgehen und Heimkommen, Friede sei mit euch, Voll Dankbarkeit, UNSERE TIEFSTE WAHRHEITReliphon 16.09.2013 »
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