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Schätze entdecken ()

Traudel KrauseTraudel Krause, 29. März 2021
Teil der Reliphon Serie, gehalten als Reliphon Andacht

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Reliphon 29.3-12.4.2021 Schätze entdecken
Ich schlage den Freundesbrief unserer Multiplikatoren in Österreich auf und entdecke diesen Titel. „Schätze entdecken“. Sofort funkt es bei mir. Kathi Hagmüller schreibt:
„Ein Schatz kann eine reale Kostbarkeit sein, Schmuck oder Geld zum Beispiel. In biblischer Zeit waren solche am Königshof oder im Tempel zu finden. Es können aber auch Eigenschaften, Personen oder Erfahrungen wertvoll wie Gold sein. Im ersten Testament wird die Weisheit als Schatz beschrieben. „Wo dein Schatz ist, ist dein Herz, deshalb sammelt Schätze im Himmel“, sagt Jesus und macht deutlich, dass der Mensch die Wahl hat, was ihm im Leben zum Schatz wird.
Es nicht unmöglich, dass vergrabene oder versteckte Schätze gefunden werden können. Das hat Jesus vor Augen, als er das Gleichnis vom Schatz im Acker erzählt. Da stolpert einer völlig unerwartet über den Fund, erkennt dessen Wert und ist dann bereit, alles zu geben, um ihn zu erwerben. Strahlend leuchtet die Faszination, die den Findenden ergriffen hat. Ähnlich ergeht es dem, der einmal den Raum von Gottes Gegenwart und Wirkmächtigkeit betreten hat. Sie erfasst den Menschen ganz und lässt ihn entschieden sein. Er hat den Schatz gefunden, der in seiner Schönheit und Größe mit nichts zu vergleichen ist.“
Soweit Kathi Hagmüller. Es war dieser eine Satz, der alles gleich in mir anspringen ließ:
Wer einmal den Raum von Gottes Gegenwart und Wirkmächtigkeit betreten hat, der hat den Schatz gefunden. Ja, so ist es! Den Raum von Gottes Gegenwart und Wirkmächtigkeit. Manchmal spüren wir in äußeren Räumen, in Kirchen oder anderen Räumen, dass Gott gegenwärtig ist, dass es ein heiliger Raum ist. Diese Räume können mir helfen, den heiligen Raum in mir zu finden. Die Schatzkammer in mir.
Gott ist es, der zu unserem Inneren, zu diesem Raum in mir redet. Der uns anspricht: Fürchte dich nicht. Gott ist es, der uns zuflüstert: Du kannst mir vertrauen, dich mir anvertrauen. Ich halte dich, in Zeit und Ewigkeit.
Den Raum von Gottes Gegenwart und Wirkmächtigkeit in mir . Ich werde ihn wahrnehmen in der Passionswoche, im Zwiegespräch mit dem leidenden Christus. Ich werde ihn wahrnehmen, wenn nach dem dunklen Tunnel zwischen Karfreitag und dem Ostermorgen die Worte zu mir durchdringen: „Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden.“
Dieser Schatz ist mit nichts zu vergleichen. So wünsche ich uns allen eine gesegnete Passions- und Osterzeit
Eure und Ihre Traudel Krause

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