Reliphon

"Ich gehör' zu Ihm!" ()

Damaris FriedrichDamaris Friedrich, 8. März 2021
Part of the Reliphon series, preached at a Reliphon service

"Ich gehör' zu Ihm!"
Ein Bekannter aus meiner Gemeinde hat von einem Erlebnis mit seiner 8- jährigen Tochter erzählt, das mich sehr berührt hat. Während die beiden spazieren gingen, meinte die Tochter zu ihm: „Ich möchte die Mama nicht mehr allein abholen gehen.“ Er darauf: „Das musst du auch nicht. Du darfst sie abholen, wenn du das möchtest, aber du musst das nicht tun.“ Nach einem Stück Weg, Hand in Hand gingen sie zusammen, sagte die Tochter: „Aber mit dir Papa, da trau ich mich alles!“

Aber mit DIR, Papa, traue ich mich alles!

Ein anderes Bild – das mir mal jemand vor Augen gemalt hat und das ich mir seitdem immer wieder als Comiczeichnung vor meinem inneren Auge in Erinnerung rufe. Schließ doch mal die Augen und versuch es dir vorzustellen.
Eine Gruppe cooler Wölfe hängt zusammen am Wegesrand ab. Ich als Schaf muss an diesen Wölfen vorbeigehen, um meines Weges zu ziehen. Klar, dass sie mich ansprechen werden oder sogar angreifen? Vielleicht sind sie hungrig?
Allein traue ich mich als Schaf da nicht vorbei, auf keinen Fall gehe ich in die Nähe dieser Wölfe. Aber es gibt keinen anderen Weg für mich...
Jesus erscheint. Er streckt mir seine Hand hin. Ich nehme sie. Und an seiner Hand traue ich mich und laufe den Weg entlang, den ich gehen soll. Als wir die Wölfe erreicht haben, schaue ich sie an. Sie schauen mich an. Die Spannung steigt, eventuell drücke ich die Hand Jesu etwas fester, schaue nochmals auf zu ihm, ob er wirklich da ist. Vielleicht rufen mir die Wölfe etwas zu: Hey Du, was willst du hier? Wer bist du denn? Was traust du dich eigentlich, hier vorbeizulaufen. Weißt du nicht, wer wir sind? Wie stark wir sind? Vielleicht schnappen sie nach mir, kratzen mich...
Ich schaue die Wölfe an. Schaue Jesus an. Dann wieder die Wölfe und sage: Ich bin mit ihm unterwegs – I’m with Him – Ich gehör zu ihm.
Und mit Jesus laufe ich meines Weges an ihnen vorbei.

Mit Dir, Papa, traue ich mich alles. Mit Dir, Papa, an deiner Hand, wage ich auch den Weg durchs Tal, durchs Dunkel, durch Enge. Du bist mein Hirte. Du bist mein Gott, gegen Dich vermag kein Mensch etwas.
So hat schon König Asa in 2. Chronik 14,10 zu Gott und sicher auch zu sich selbst gesprochen. Er hat sich erinnert und selbst vergewissert, dass Gott mit ihm ist.
Ich wünsche mir, dass diese Bilder Euch diese Woche helfen, Euren Herausforderungen zu begegnen und Euch daran erinnern, dass Euer Papa da ist und ihr mit Ihm Euren Weg geht. Eure Damaris Friedrich

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