Reliphon

Wem gehört denn diese Welt? ()

Margret TrojerMargret Trojer, 14. September 2020
Part of the Reliphon series, preached at a Reliphon service

Reliphon am 14. September 2020
Margret Trojer

Wem gehört denn diese Welt?

Die Antwort dazu finden wir in dem Lied von Arno Pötzsch, das er 1934 schrieb und später wurde es vertont. Es ist die Nummer 408 in unserem Gesangbuch. Ich lese versweise und sag meine Gedanken jeweils dazu.
Meinem Gott gehört die Welt, meinem Gott das Himmelszelt, ihm gehört der Raum, die Zeit, sein ist auch die Ewigkeit.
IHM gehört alles, was wir hier zur Verfügung haben, samt Himmel und Erde und alles was darinnen ist.
Und sein eigen bin auch ich. Gottes Hände halten mich gleich dem Sternlein in der Bahn; keins fällt je aus Gottes Plan. ER hält alles fest in seinen Händen, nichts kann herausfallen, weder Gestir ne noch Pläne und wir als sein Eigentum erst recht nicht.
Wo ich bin hält Gott die Wacht, führt und schirmt mich Tag und Nacht; über Bitten und Verstehn muss sein Wille mir geschehn.
Sein Wille geschieht, er schirmt uns ab, führt und leitet uns, ob wir es verstehen oder nicht, auch wenn wir es anders erbeten haben.
Täglich gibt er mir das Brot, täglich hilft er in der Not, täglich schenkt er seine Huld und vergibt mir meine Schuld.
Täglich gibt er alles was wir brauchen, 24 Stunden, Tag und Nacht ist er in Bereitschaft, gibt, hilft, schenkt, versorgt und vergibt.
Lieber Gott du bist so groß, und ich lieg in deinem Schoß wie im Mutterschoß ein Kind; Liebe deckt und birgt mich lind.
Der unermesslich große Gott schenkt Geborgenheit wie dem Ungeborenen zu Anfang im Mutterschoß, bedeckt uns sanft mit seiner großen Liebe.
Leb ich, Gott, du bist bei mir, sterb ich, bleib ich auch bei dir, und im Leben und im Tod bin ich dein du lieber Gott.
Wenn wir uns entschieden haben, mit Jesus zu gehen an Gott zu glauben, uns ihm anzuvertrauen, ihn bei uns zu wissen, egal was passiert, vertrauensvoll an seiner Hand zu gehen, dann dürfen wir eines Tages auch bei ihm sein.
Es gibt Zeiten, da spüren wir das alles gar nicht und dann plötzlich erinnern wir uns und kommen reumütig zurück, vielleicht weil uns Sorgen jagen, Nöte überwältigen oder sich die Zeiten total ändern. Wir haben es in der Pandemie erlebt wie nie zuvor und ich glaube, so manche Hände wurden neu gefaltet um Trost und Linderung zu erbitten.
Ja, es muss erbeten sein! Ich grüße Sie herzlich Ihre M. T.

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