Reliphon

Ein Wunder im Alltag ()

Margret TrojerMargret Trojer, 13. Juli 2020
Part of the Reliphon series, preached at a Reliphon service

Relifon am 13. Juli 2020
Margret Trojer

Ein Wunder im Alltag
Es müssen nicht immer die ganz großen Wunder sein, mir ist es immer wichtig, die kleinen und ganz unspektakulären im Alltag zu erkennen und sie wahrzunehmen. Staunend und dankbar erlebe ich sie immer wieder. Zufall, Schicksal oder Glück gehabt? Ich nenne sie meine Wunder im Alltag. Nach der Coronazeit hatte ich einen Termin bei der Hautärztin um vorsorglich zu kontrollieren. Alles gut bis auf einen nicht abheilen wollenden Fleck an der Oberlippe. Sie ordnete eine Gewebeprobe an und sagte, sie muss schneiden und nähen, der Termin war zeitnah. Ich bat 3 Personen für mich und dafür zu beten und ich merkte, dass in den Tagen bis zum Termin die Oberfläche endlich abheilte und nicht mehr aufplatzte. Ich war schon im OP und wurde beraten, wie ich mich hinterher zu verhalten habe, dann kam die Ärztin und sagte nur ein Wort: flach. Das hieß, kurze Einspritzung, oberflächliche Abschabung, Pflaster drauf und fertig. Ich staunte dermaßen, denn die Ankündigung war ganz anders. Mir war sofort klar, das ist ein Wunder, eine Gebetserhörung. Als ich 2 Wochen später nach dem Befund fragte, war die Erklärung da, dass man die winzige Probe gar nicht untersuchen konnte, Ergebnis, neuer Termin, sie möchte es nochmals sehen. Es ist unsichtbar abgeheilt, bin gespannt was sie sieht. In der Zwischenzeit war mein Geburtstag und viele meiner Gratulanten, aus gegebenem Anlass schriftlich oder telefonisch, erwähnten die Tageslosung. Sie wissen, dass diese für mich schon immer wichtig ist als Begleiter im neuen Lebensjahr. Aus Psalm 8 Vers 2: Herr, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen. Und aus Lukas 1 Vers 49: Maria sprach: Er hat große Dinge an mir getan, der da mächtig ist und dessen Name heilig ist.
In der Situation, die ich da grad erlebt habe, kann ich getrost bei Maria auch meinen Namen einsetzen und bezeugen, dass das auch heute noch Gültigkeit hat.
Das Wörtchen „flach“ buchstabierte ich für mich so: f für friedlich, l für liebevoll, a für aussergewöhnlich und ch für Christus. Er war gegenwärtig und sorgte dafür, dass spürbar wurde, was er versprochen hat. Jesus kennt jede Not und ganz bestimmt fällt auch Ihnen jetzt eine Situation ein, wo er tatkräftig dabei war und wenns nur der Parkplatz war, der gerade für Sie frei wurde. Halten wir den Blickkontakt mit ihm.
Ihre M. T.

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