Reliphon

Psalm 27 ()

Damaris FriedrichDamaris Friedrich, 6. Juli 2020
Part of the Reliphon series, preached at a Reliphon service

Psalm 27
Gemeinschaft mit Gott
nach David – umgeschrieben von Damaris Friedrich
Du HERR bist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten?
Du HERR bist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen?
Wenn etwas mich schwächt, angreift, zum Stolpern bringt, wenn andere mich absichtlich verletzen, erniedrigen, mir bewusst die Luft zum Atmen nehmen, dann halte ich daran fest, dass Du, mein Gott eines Tages für Gerechtigkeit sorgst.
Wenn einiges zusammenkommt - an Herausforderungen, Steinen im Weg, - der Strudel des Negativen Geschwindigkeit aufnimmt, so fürchtet sich dennoch mein Herz nicht;
wenn sich viele gegen mich stellen oder mir alles genommen wird, was mir Boden unter den Füßen gibt, so verlasse ich mich auf Dich.
Eines bitte ich von Dir, meinem Herrn, das hätte ich gerne: dass ich in Deinem Hause bleiben kann mein Leben lang; mit Dir verbunden bin, Dich betrachten und erkennen darf, dich anbeten darf mit meinem ganzen Sein – auch gemeinsam mit anderen.
Denn Du deckst mich mit deinen Armen zu unruhigen, unsicheren, ständig wechselnden Zeiten. Du birgst mich im Schutz deines Liebesmantels und schenkst mir Weitblick und Ausblick, einen Hoffnungsblick, indem Du deinen Liebesblick auf mich richtest.
Und dann erhebt sich mein Haupt über meine bedrängende Situation: Ich kann über die Menschen, die mir das Leben schwer machen hinwegsehen; über die Situationen in denen ich drin stecke hinwegsehen; über mich selbst mit meinen Begrenzungen hinwegsehen – weil Du da bist, weil du mich birgst.
Und so will ich mich Dir hingeben. Ich will singen und Dich loben.
HERR, höre meine Stimme, wenn ich rufe; sei mir gnädig und antworte mir!
Du sagst, ich soll dich suchen und so suche ich Dich, will dir nahe kommen, so dass du mein Gesicht in Deinen Händen hältst und wir uns anschauen, Nase an Nase.
Verbirg Dein Antlitz bitte nicht vor mir, verstoße mich nicht – mich, mit all meinem Egoismus, meinem Geiz, meinem Nicht-Vertrauen-können, mich auf mich selbst verlassen.
Denn Du bist meine Hilfe; verlass mich nicht und tu Deine Hand nicht von mir ab, Du Gott meines Heils!
Auch wenn nicht alles einfach ist, so glaube ich doch, dass ich Dich eines Tages sehen werde.
So harre ich aus, bin getrost und unverzagt und harre Deiner:
meinem Freund Jesus, meinem Vater im Himmel, meinem Tröster Heiliger Geist. !

Tags:

Earlier: Same day: Later:
« Die Puzzleteile auf den Tisch legen Kein Ein Wunder im Alltag »
Powered by Sermon Browser