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Wir empfehlen, die Kurse erstmal bis nach den Osterferien ggfs. in Absprache mit der Gemeindeleitung abzusagen. Bitte informieren Sie sich bei den Kursleitern, wenn Sie Fragen haben.


Reliphon

Statt zu sorgen - umsorgen lassen ()

Margret TrojerMargret Trojer, 9. März 2020
Part of the Reliphon series, preached at a Reliphon service

Relifon am 9. März 2020
Margret Trojer

Statt zu sorgen - umsorgen lassen
Heute hören Sie den geistlichen Impuls aus dem Brief an die Förderkreismitglieder von Renate Vogt. Gerne möchte ich Sie auch zu den jetzt beginnenden Kursen zum Thema: Überrascht von der Freude, einladen.
Das Jahr 2020 begann schon mit vielen Nachrichten, die uns Sorge bereiten können. Großbritannien ist tatsächlich aus der EU ausgetreten, der Coronavirus hat sich ausgebreitet und hält die ganze Welt in Atem. Die Temperaturen im Januar hatten kaum etwas von Wintergefühlen in uns ausgelöst und zeigten uns deutlich auf, dass der Klimawandel Wirklichkeit ist und wir unsere Augen davor nicht verschließen dürfen. Und das sind nur einige der großen Schlagzeilen, die wir seit Beginn des Jahres in den Nachrichten lesen können. Dazu kommen manchmal noch die Nachrichten aus unserem persönlichen Leben, eine Krankheit die plötzlich auftritt, ein Schicksalsschlag, Probleme am Arbeitsplatz oder anderes. Die Sorgen können groß werden und die Unsicherheit kann wachsen. Wenn wir auf diese Schlagzeilen schauen, dann „kann es uns ganz anders werden“. Wie gut und wichtig ist es, gerade dann auf Gott zu schauen und auf Gott zu hören. Jesus hat nicht weggeschaut und die Herausforderungen in der Welt kaschiert oder verdrängt. Gegen Ende seines Lebens, kurz vor seiner Verhaftung, als ER und seine Jünger in Bedrängnis waren, da hat ER zu seinen Jüngern klar gesprochen: „In der Welt habt ihr Angst!“ (Joh.16,33) Das war zu Jesu Zeiten so und das ist auch heute noch so. Wir haben Angst in dieser Welt. Die Welt kann uns Angst machen. Wir dürfen das vor Jesus bekennen und müssen es nicht verstecken. Und dann dürfen wir uns von Petrus erinnern lassen, dass wir alle unsere Sorgen auf Ihn werfen dürfen, weil ER für uns sorgt (1. Petrus 5,7). Alles dürfen wir Jesus bringen – von unseren allerkleinsten persönlichen Sorgen bis hin zu den Lasten der Welt – ALLES; denn ER kann aus dem „sich sorgen“ ein „umsorgen“ machen. Damit wird nicht alles um uns herum gut, einfacher, schöner oder heil, aber wenn wir umsorgt sind, dann sind wir nicht mehr allein, dann ist ER um uns herum, mit dabei, mittendrin. Dann ist ER wieder das Zentrum meines Lebens, an dem ich mich im Sturm des Lebens festhalten und orientieren kann. Und mit Ihm kann ich erste Schritte hinaus aus dem Sorgen- und Angststrudel tun. ER sorgt sich um mich und ER sorgt für mich. Ihre M. T.

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