Wichtiger Hinweis zur Corona-Krise
Wir empfehlen, die Kurse erstmal bis nach den Osterferien ggfs. in Absprache mit der Gemeindeleitung abzusagen. Bitte informieren Sie sich bei den Kursleitern, wenn Sie Fragen haben.


Reliphon

Die Achat-Schneckeneiersuche ()

Damaris FriedrichDamaris Friedrich, 10. Februar 2020
Part of the Reliphon series, preached at a Reliphon service

Relifon am 10.2.2020

Ich bin wieder dran. Seit Tagen bewege ich verschiedene Eindrücke und Bibelverse, auf der Suche nach dem Impuls für diese Woche. Und dann dachte ich, ich nehme Euch einfach mal mit auf eine Reise durch meinen heutigen Tag - einen ganz normalen Alltag, so wie wir ihn alle kennen. Vielleicht ist ja auch etwas dabei, das für Sie oder Dich passt!
Beim Aufwachen heute Morgen hörte ich die Vögel zwitschern. Das erfüllt mich immer mit Freude und zaubert ein Lächeln über mein Gesicht. Danke Jesus für deine Kreaturen! Beim Frühstück ging das Danken weiter: „Danke Jesus für unser leckeres Essen“. Auch wenn die Worte kurz sind – so wird mir doch immer dabei bewusst, dass Jesus uns versorgt. Er schenkt uns unser gemütliches Zuhause, die Zeit zusammen als Familie und das leckere Brot mit Quittengelee auf dem Tisch. Dankbarkeit – eine Haltung, die ich immer wieder bewusst einnehme und einübe.
Etwas später, während der Musikprobe für den Gottesdienst, spüre ich die Freude für Jesus beim Singen für Jesus. „Alle Ehre, all unser Lob, alle Stärke, alle Macht, gehören dir“, singe ich. Diese Worte füllen mich mit Zuversicht – auch wenn es nicht immer so ist, auch wenn ich immer wieder an Gottes Macht und Stärke zweifle – beim Singen richte ich mich wieder neu auf Gott aus, schaue Ihn an, wie er wirklich ist und das tut gut.
Und dann kommt mittendrin eine Nachricht meiner Tochter: „Mama, komm schnell nach Hause – ich habe Eier gefunden!“ Unsere Achat-Schnecken haben zum ersten Mal Eier gelegt – ca. 200! Ich muss schmunzeln. Wow! Unsere Schnecken – auch Gottes Kreaturen – sind faszinierende Wesen. Je länger man sie beobachtet, desto interessanter und schöner sind sie. Doch wir können keine 200 Schnecken halten. Zuhause angekommen, durchwühle ich zusammen mit meiner Tochter akribisch die Erdschichten nach kleinen, 7mm großen, Schneckeneiern ab – für über eine Stunde. Das hatte ich heute so nicht vorgesehen und mein Tagesplan wird unterbrochen. Gegen Ende unserer Aktion werde ich ungeduldig und im Ton unwirsch ihr gegenüber. Die Größe, Stärke und Liebe Gottes, von der ich vorher bei der Probe gesungen habe, ist aus meinem Bewusstsein verschwunden. Bis sie zu mir sagt: „Warum ist dein Ton so scharf?“ Plötzlich steht mir mit ihr Jesus fragend gegenüber und ich muss mir eingestehen, dass ich schuldig wurde an ihr. Erst schäme ich mich. Dann erkenne ich wieder, dass ich in der Verwandlung noch mitten drin stecke; dass die Früchte des Geistes, von denen wir in Galater 5 lesen, noch im Wachsen sind; ich ganz auf IHN angewiesen bin und er mir auch jetzt nahe ist. Er ist immer da, beim Loben und beim Schämen, beim Meistern von Herausforderungen und beim Wachsen, im bewussten Gespräch mit Ihm und auch beim Nebengespräch während des Schneckeneiersuchens mit meiner Tochter.
Gott ist mit Dir! Deine Damaris Friedrich

Tags:

Earlier: Same day: Later:
« Ein superstarker Impuls Kein TROTZIG »
Powered by Sermon Browser