Reliphon

Stallgeruch ()

Margret TrojerMargret Trojer, 30. Dezember 2019
Part of the Reliphon series, preached at a Reliphon service

Relifon am 30. Dezember 2019
Margret Trojer

Stallgeruch
Wir sind noch mitten in der Weihnachtszeit, die Feiertage liegen hinter uns und das neue Jahr steht vor der Türe. Die Bäume leuchten in den Häusern und Wohnungen, die Krippe ist wunderschön dargestellt und aufgebaut. Bei Lukas heißt es: Da die Hirten es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über die Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten. Ausgerechnet die Hirten, die aller niedrigsten und verachteten, die erfuhren als erstes was geschehen war. Wäre Jesus in einem Prachtschloss geboren, hätten diese Gesellen ganz bestimmt keinen Zutritt bekommen. Aber Könige aus einem fernen Land machten sich auf, um das Kind zu suchen, zu besuchen und sie betraten den Stall, der Stallgeruch war zwar den Hirten bekannt und kein Problem aber die Weisen störte er wohl auch nicht, sie wußten, dass sie richtig waren, dort, wohin der Stern sie geführt hat. Jesus kam im Stall zur Welt, arm und gering um uns zu begegnen. Er ist sich keinesfalls zu schade, sich dem Stallgeruch auszusetzen. Er reißt alle Hindernisse nieder, es gibt keine Wachen an der Türe, keinerlei Kleiderordnung, keine Benimmregeln, alle sind einfach willkommen. Die Hirten kommen, so wie sie sind, nachdem sie die Botschaft gehört hatten, finden Jesus und werden froh. Das heißt auch für uns heute, jede und jeder darf so zu Jesus kommen wie er ist, wie sie sich fühlt und egal wie schwer die Belastungen sind, die wir tragen. Diese Freude will uns Weihnachten jedes Jahr neu sagen. Das Lied 24 im Gesangbuch mit seinen 15 Versen und der Melodie ist von Martin Luther. Singen oder lesen Sie es doch mal wieder. Den ersten und letzten Vers gebe ich Ihnen heute mit. Vom Himmel hoch , da komm ich her, ich bring euch gute neue Mär; der guten Mär bring ich so viel, davon ich singen und sagen will. Lob, Ehr sei Gott im höchsten Thron, der uns schenkt seinen ein´gen Sohn. Des freuet sich der Engel Schar und singet uns solch neues Jahr. Behalten Sie den weihnachtlichen Stallgeruch noch lange in der Nase und bewahren Sie ihn in Ihrem Herzen. Es beginnt in der Krippe im Stall und endet am Kreuz auf Golgatha – für uns. Ich grüße Sie ins neue Jahr hinein mit: Fürchte dich nicht und Ehre sei Gott in der Höhe. Ihre M. T.

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