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Reliphon

Die Zeit des Lichtanzündens ()

Damaris FriedrichDamaris Friedrich, 16. Dezember 2019
Part of the Reliphon series, preached at a Reliphon service

Relifon am 16.12.2019
Die Zeit des Lichtanzündens
Wir sind mitten drin im Advent. Die Vorfreude auf das Weihnachtsfest, auf das Geburtstagsfest unseres Erlösers, wächst. Trotz der Weihnachtshektik um uns herum nehme ich im Alltag die Weihnachtsvorfreude wahr – beim Singen der Adventslieder, beim Öffnen des Adventskalenders, beim Basteln und Besorgen der Weihnachtsgeschenke und beim Planen der Familienweihnacht. Überall steckt die Vorfreude auf das Beschenkt werden drin, denn in all dem können wir schon etwas von dem Geschenk der Liebe spüren.
Auch der Adventskranz mit seinen Kerzen lädt uns ein die Vorfreude auf Weihnachten wahrzunehmen. Seit gestern leuchten nun 3 Kerzen. Wir konnten in den letzten Wochen erleben, wie das Licht mit jeder Kerze immer heller wurde – den Raum immer mehr erfüllte. Jede Kerze, die wir anzünden bringt ihre eigene Strahlkraft mit. Manche Flamme steht gerade und groß da, manche Flamme bleibt eher klein und manche wackelt etwas mehr hin und her als die anderen – aber jede Flamme leuchtet und trägt dazu bei, dass das Dunkel erhellt wird.
Das erinnert mich an ein Lied von Danny Plett: Licht dieser Welt, Du strahlst in unsrer Nacht auf, leuchtet den Weg, lässt mich sehn.
Jesus, mein Licht, erhellt mir meinen Alltag, erhellt mir meine Dunkelheit und Er leuchtet mir den Weg.
Wer schon mal mit einer Kerze draußen spazieren war weiß, dass eine Kerze kein Megastrahler ist, der weit strahlen kann und in einem Hof jede Ecke ausleuchtet. Eine Kerze leuchtet gerade so weit, dass wir die nächsten paar Schritte gehen und eine Richtung erahnen können. Wir können uns nicht einmal darauf verlassen bei Kerzenlicht ohne ein Stolpern den Weg zu gehen, aber wir sehen genug, um die nächsten Schritte gehen zu können. Dabei blendet uns das Kerzenlicht nicht – wir können hineinschauen, es betrachten, die Wärme wahrnehmen und gleichzeitig noch die anderen erkennen, die mit uns unterwegs sind. Und – trotz der kleineren Strahlkraft im Vergleich zum Megastrahler - können andere das Kerzenlicht doch auch von Weitem schon sehen und sich daran orientieren, wenn sie im Dunkeln unterwegs sind – sie können zu uns und zu Ihm finden, auch ohne geblendet zu werden...
Wenn wir das Licht der Welt in uns tragen– dann leuchtet Er durch uns in diese Welt hinein – und die Vorfreude auf Weihnachten wächst – bei mir und bei denen um mich herum und wenn wir gemeinsam leuchten, auch bei denen um uns herum.
Licht sein in der Dunkelheit, ein Privileg und eine Freude – eine Vorfreude auf Weihnachten. Lasst uns strahlen
eure
Damaris Friedrich

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