Reliphon

Eine Unterbrechung ()

Isabel Prinzessin z Löwenstein, 23. September 2019
Part of the Reliphon series, preached at a Reliphon service

RELIPHON 23.09.2019
Eine Unterbrechung
Siehe, ich steh vor der Tür und klopfe an.
Wer meine Stimme hören wird und die Tür auftun
zu dem werde ich einkehren und das Abendmahl mit ihm halten
und er mit mir. Offenb. 3,20

Was treibt mich um? Was suche ich? Was beunruhigt mich? Läßt mich suchen und nicht finden?

Siehe, ich stehe vor der Tür....
„Siehe“ sagt Jesus. Eine Unterbrechung. Ein Blickwechsel. Ein Aufblicken heraus aus meinem Kreisen.

Ich stehe vor der Tür...könnte Jesus damit sagen?
Ich stehe vor deiner Herzenstür. Vor deinem Herzensraum in dem so vieles verborgen ist: Freude, Fröhlichkeit, Unruhe, Angst, Einsamkeit, Frieden und Unversöhntes... alles was dich ausmacht an Gefühlen, Erfahrungen und Haltungen.

... und klopfe an... könnte Jesus damit sagen?
Ich mache mich hörbar. Ich mache mich bemerkbar. Ich suche deine Aufmerksamkeit, dein Aufhören. Ich klopfe dich heraus, so wie nur du alleine es verstehst.

Wer meine Stimme hören wird....könnte Jesus damit sagen?
Lass Dich umstimmen, höre meine wohl temperierte Stimme, die dich liebevoll herauslocken will.

... und seine Tür auftun... könnte Jesus damit sagen?
Du kannst entscheiden. Ich nehme dich ernst. Wage es: öffne nur 1 cm weit deine Tür und du wirst den erfrischenden Lebensduft schmecken. Wage zu vertrauen trotz allem! Und es kann sich vieles verändern, verwandeln.

... zu dem will ich einkehren und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir... könnte Jesus damit sagen?
Du musst nicht vorher aufräumen. Du musst nichts darstellen. Du darfst sein. Alles darf vorkommen in deinem Herzensraum und wird versorgt mit Brot und Wein. Mit allem was dein Herz begehrt, mit allem was du brauchst zum Leben, zum Stillen deiner Sehnsüchte und zum Befrieden deiner Unruhe. Was dich sättigt und versöhnt im Du und Ich und Ich und Du!

Ein heiliger Augenblick mitten in meinem Alltag?
Und da: wieder ein Unruhe, eine Angst.

Und wieder, immer wieder, bis in alle Ewigkeit gilt:

Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an.
Wer meine Stimme hören wird und die Tür auftun,
zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten
und er mit mir.

Diese Zuversicht wünsche ich uns allen in die nächste Zeit hinein.
Isabel Prinzessin zu Löwenstein, Heidelberg

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