Reliphon

Lobe den Herrn meine Seele ()

Margret TrojerMargret Trojer, 8. Juli 2019
Part of the Reliphon series, preached at a Reliphon service

Relifon am 8. Juli 2019

Lobe den Herrn meine Seele
Diese Woche hören Sie Gedanken von Renate Vogt aus der Andacht bei der Förderkreishauptversammlung. Sie stellt die Versammlung unter folgenden Bibelvers aus Psalm 103: Lobe den Herrn meine Seele und seinen heiligen Namen, lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!
Meine Gedanken wandern immer wieder zu der Arbeit und den Aufgaben des Förderkreises und dabei kam öfters dieser Vers in mein Herz. Es fiel mir viel zu loben und zu danken ein: Ich konnte loben, dass die Stellen neu besetzt werden konnten. Ich konnte loben, dass wir genug Einnahmen haben. Aber es ist wie bei den 5 Broten und zwei Fischen - Jesus dankte und am Ende des Abendessens war mehr übrig - und so empfinde ich es gerade auch bei uns. Wir haben mehr als wir nötig brauchen.
Ich konnte loben und danken für den neuen Kurs der gerade entsteht, er wird gut, ich freue mich darauf. Das Gute können wir nicht machen, es ist ein Geschenk. Mir ist aufgefallen, dass dieser Vers mit einem Doppelpunkt endet – und es somit hier nicht aufhört, sondern weiter geht. Es wird aufgezählt wofür der Psalmist dankbar ist:
Der dir all deine Sünden vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit, der deinen Mund wieder fröhlich macht. ER vergibt, heilt, erlöst und krönt uns - das sind alles Geschenke, die wir nicht selber machen können. Wenn uns das bewusst wird, können wir immer wieder danken und loben, egal in welchen Umständen wir stecken. Oft ist es wie bei einer Geburt, wenn das Kind da ist, ist große Freude und die Strapazen, Ängste und Wehen sind verschwunden. Wichtig ist, dass wir dies erkennen, uns immer wieder bewusst machen und uns in schwierigen Zeiten daran erinnern, wo Gott uns schon durchgeholfen hat – denn das bringt Freude in unser Herz und macht uns fröhlich.
Man vergisst so schnell das Gute und das Nachdenken über das Schwierige hält lange an – auch die Seele verkraftet es einfach nicht so schnell. Darum ist es so wichtig, uns immer wieder daran zu erinnern, was wir schon Gutes erfahren haben, das gibt Hoffnung und Kraft zum Durchhalten bis man wieder ins Loben und Danken kommt.
So wünsche ich Ihnen immer wieder Momente, in denen Sie Zeit haben zum Erinnern
zum Danken und zum Loben, denn Loben zieht nach oben! Ihre M. T.

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