Reliphon

An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen ()

Margret TrojerMargret Trojer, 17. Juni 2019
Part of the Reliphon series, preached at a Reliphon service

Relifon am 17. Juni 2019
Margret Trojer

An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen
Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? So bringt jeder gute Baum gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum, an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Das steht bei Matthäus 7 Verse 15 bis 20. Zwei mal begegnet uns der Satz : An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Woran erkennt man denn einen Christen, fragte ich mich? An der Taufurkunde, an der Zahl der Gottesdienstbesuche, am Tischgebet oder an seiner Hilfsbereitschaft? An den Früchten, steht in unserem Text, das was zu ernten ist, was andere sehen, spüren, erkennen. Im Galaterbrief sind sie aufgezählt: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Bescheidenheit, Selbstbeherrschung. Das strahlen Menschen aus, die Gott um Kraft bitten um ihr Leben zu bewältigen, sich von Gott abhängig machen. Er lässt sich nicht vergeblich bitten, er hat uns durch Jesus zugesagt uns stets zu begleiten. Wer kennt sie nicht, diese schwierigen Situationen, die uns immer wieder einholen. Sein heiliger Geist, der Tröster, den er uns gesandt hat, trägt uns durch. Dann passiert es, dass man fast unmögliches leisten kann, mit Geduld den Partner pflegen, jemand Einsames anzusprechen, Trauernde trösten, da sein, beistehen. Geschwister verzichten auf ein Erbe um der Stiefmutter nicht den Boden zu entziehen oder Frieden unter Streitenden stiften. Das sind alles Früchte, an denen man Christen erkennen kann. Ganz sicher fallen Ihnen noch andere Gaben ein, die Sie vielleicht selber bekommen haben und einsetzen konnten. Dass unser Einsatz gelingt, ist SEIN Geschenk. Manchmal ist es wirklich so, dass Mitmenschen aufhorchen, wenn man etwas einfach anders macht, als es üblich ist, nicht mitschimpft, sondern das noch Gute heraushebt. Da können wir nur bitten, dass wir aus dieser Kraft weiter schöpfen und leben dürfen und Früchte wie ein guter Baum hervorbringen. Ich grüße Sie herzlich Ihre M. T.

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