Reliphon

Ein Traum wird wahr ()

Traudel KrauseTraudel Krause, 19. November 2018
Part of the Reliphon series, preached at a Reliphon service

Reliphon für den 19.11.2018
Ein Traum wird wahr
Israelreise mit Stufen des Lebens 2018
„So lange habe ich davon geträumt, nach Israel zu reisen, und jetzt ist es soweit.“ So hörte ich es oft in den letzten 2 Wochen in denen wir in Israel unterwegs waren.
Wir starten unsere Reise in einem Altersheim, in dem Holocaustgeschädigte alte Menschen leben. Christliche Geschwister betreuen diese Menschen und lieben sie .Spätestens als wir im Bunker stehen, der für alle Heimbewohner und Mitarbeiter reichen muss, spüren wir, dass wir uns auf umkämpften Boden befinden. Wenige Kilometer entfernt liegt der Libanon .Gleich danach treffen wir ein Ehepaar, das von Gott den Auftrag hat, in dieser Gegend eine evangelische Kirche zu bauen. Eine Stunde später sind wir in einem israelisch-arabischen Eiscafe Junge Leute wollen deutlich machen, dass sie zusammen leben und arbeiten können. Und das Eis war sehr lecker. Wir sind angekommen in diesem vielschichtigen Land.
In Magdala erleben wir eine aktuelle Ausgrabung und haben eine starke Begegnung mit Pater Kelly. Er ermutigt dazu, zu vertrauen, dass bei unserem himmlischen Vater nichts unmöglich ist.
Vom See Genezarth fahren wir an das Tote Meer. Wir besuchen die Festung Massada, die Herodes der Große gebaut hat. Wie beeindruckend dieses Bauwerk hoch über der Wüste von den verschiedenen Bewohnern Zeugnis gibt!
Wir besuchen Qumran, wo die wichtigen Schriftfunde gefunden wurden und wir sind in einem schroffen Wüstental, im Wadi Kelt, auf den Spuren des barmherzigen Samariters unterwegs. Zu Fuß sind wir 2 Stunden unterwegs auf dem schmalen Pfad, der sich am Rand der Schlucht entlang schlängelt. Wer hier von den Räubern überfallen wird, ist auf Hilfe angewiesen. Das spüren wir deutlich.
Ein besonderer Ort, wie auch die Klagemauer in Jerusalem. Wir sehen die Juden im Gebet vertieft und spüren an dieser Stelle besonders deutlich die Gegenwart des lebendigen Gottes.
Jerusalem ohne einen Besuch in Yad Vaschem, das geht nicht. Das Erinnern ist wichtig und wird lange nachwirken. Wer nach dem Weg durch das Dunkel des Museums auf den Balkon tritt weiß, dass das Leben weitergeht.
So will ich schließen mit einem Gebet von Edith Stein, die in Ausschnitz ermordet wurde:
Guter Gott, ohne Vorbehalt und ohne Sorgen
leg ich meinen Tag in deine Hand.
Sei mein Heute, sei mein Morgen,
sei mein Gestern, das ich überwand.
Frag mich nicht nach meinen Sehnsuchtswegen.
Bin aus deinem Mosaik ein Stein.
Wirst mich an die rechte Stelle legen.
Deinen Händen bette ich mich ein.
Amen

Eine gesegnete Woche wünscht Euch Traudel Krause

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