Reliphon

Gott hat Tragkraft ()

Margret TrojerMargret Trojer, 12. November 2018
Part of the Reliphon series, preached at a Reliphon service

Relifon am 11. November 2018
Margret Trojer
Gott hat Tragkraft
Zunächst darf ich Sie zu den gerade im zweiten Durchgang angelaufenen Kursen im Kirchenbezirk einladen. Unser Thema: Alles hat seine Zeit. Auch bei uns in Willsbach ist donnerstagmorgens um 9 Uhr Kurs. Eine grosse Gruppe Frauen und Männer von Stufen des Lebens ist zur Zeit auf Israelreise. Da wird einiges zu berichten sein, wenn sie zurück sind. Denken wir doch fürbittend an sie, gerade in diesen Tagen.
Kenne Sie auch die Aussage: Wie kann Gott das zulassen? Meistens fragen wir uns das, wenn etwas Unbegreifliches passiert ist. Wenn Gutes geschieht, nehmen wir das eher weniger wahr. Oder fragen wir, wie kann er es zulassen, wie haben wir es verdient, dass morgens die Sonne aufgeht, dass es so viel Schönheit gibt, dass das Leben weitergeht mit jedem Neugeborenem, dass die Natur in all ihrer Vielfalt Anlass zum Freuen ist, dass uns jemand zulächelt, dass es Sprachen gibt, die wir lernen dürfen zum Verständnis, Dichtung und Musik unsere Saiten zum Klingen bringen. Bis hin zu den Menschen, die wir lieben, mit denen wir unser Leben teilen möchten. Wie kann er es zulassen, dass wir heute keinen Hunger leiden müssen und reichlich frisches Wasser haben? Er lässt es zu, dass wir immer wieder gute Erfahrungen machen, die Sinn haben. Bei Hosea 11 Vers 3 steht: Ich habe Ephraim laufen gelehrt und sie auf die Arme genommen. Aber sie merkten nicht, dass ich sie heilte. Ich lehrte Ephraim gehen, da ist Israel gemeint. Doch das gilt auch für uns. Gott nimmt uns auf seine Arme, aber wir merken es oft nicht, dass er uns trägt. ER, unser Gott, gibt uns Halt, Bewahrung, Tragkraft und beschenkt uns, jeden Tag überraschend und neu. Im Relihaus hängt ein Bild von einem sehr alten Baum, tief verwurzelt und knorrig. Darauf stehen Worte von Aegidius von Assisi, die ich Ihnen gerne lesen möchte. Wenn der Baum geboren wird, ist er nicht sofort groß. Wenn er groß ist, blüht er nicht sofort. Wenn er blüht, bringt er nicht sofort Früchte hervor. Wenn er Früchte hervorbringt, sind sie nicht sofort reif. Wenn sie reif sind, werden sie nicht sofort gegessen. Es ist gut, wenn wir die Augen offen halten, geduldig sind und wahrnehmen, was um uns passiert. Dann sehen und spüren wir die Tragkraft Gottes durch jeden Tag und jede Nacht. Ihre M. T.

Tags:

Earlier: Same day: Later:
« Mutlos oder Dynamit? Kein Ein Traum wird wahr »
Powered by Sermon Browser