Reliphon

Bewegung – Begegnung ()

Margret TrojerMargret Trojer, 22. Oktober 2018
Part of the Reliphon series, preached at a Reliphon service

Relifon am 22. Oktober 2018
Margret Trojer

Bewegung – Begegnung
Am Samstag war ich beim Impulstag der Marburger Medien hier im Bezirk. Jedes Jahr gehe ich gerne hin und komme bereichert nach Hause, nicht nur mit wunderbarem Material, sondern auch reich gesegnet. Wir hörten Gedanken zu der Geschichte aus Markus 2, 3 -5… und es kamen einige, die brachten zu ihm einen Gelähmten, von vieren getragen. Und da sie ihn nicht zu ihm bringen konnten wegen der Menge, deckten sie das Dach auf, wo er war, gruben es auf und ließen das Bett herunter, auf dem der Gelähmte lag. Da nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben.
Wir selber sehen oft vor lauter Bewegung den Weg nicht auf dem wir gehen. Aber eigentlich können wir mit Gott über Mauern springen. Die vier Freunde des Gelähmten sind Beweger, sie wussten was sie wollten. Sie haben ihn bewegt, sich bewegt und ihn getragen. Sie geben nicht auf, sie wollen ihr Ziel erreichen und ihn vor Jesus vor die Füsse legen. Heute könnte man sagen, sie haben rechts überholt! Sie hatten das Ziel vor Augen deckten das Dach ab. Man stelle sich vor, was da über der Menschenmenge abging, es war total verrückt, aber sie scheuten keinen Weg und Umstand, auch Gefahr, um ihren Freund vor Jesus zu bringen. Als es soweit war, ließ Jesus den vor ihm Baumelnden nicht hängen, er sah die riesige Not und den tiefen Glauben der Freunde. Jesus bleibt nicht am Äusserlichen hängen, er sieht die innere Lähmung und den Hintergrund. Nicht nur bei dem Gelähmten damals, sondern auch bei uns, wenn wir uns an ihn wenden, uns an ihn hängen, mit und ohne Gebrechen. Jesus hilft dem Gelähmten und schickt ihn heim. Ich kann mir vorstellen, wie die Menschenmenge gerne Platz gemacht hat, dass er durchgehen konnte. Der Kranke wird bewegt und dann zum Beweger. Was können wir heute tun, wenn wir jemanden Jesus näher bringen wollen? Aufmerksam zuhören, Vertrauen muss da sein und auf keinen Fall etwas überstülpen. Manchmal reicht ein Besuch oder einfach eine Wahrnehmung, die innere Stimme fordert uns zum handeln auf. Einer erkrankten Frau schreibe ich ab zu eine Whatsapp obwohl ich weiß, dass ich keine Antwort erwarten darf. Ich freue mich aber, wenn ich sehe, dass zwei blaue Häkchen da sind, das heißt, sie hat es gelesen. Bewegung in irgendeiner Weise schafft eben Begegnung. Ich wünsche Ihnen diese Erfahrung.
Ihre M. T.

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