Reliphon

Wir lassen dich nicht im Stich ()

Margret TrojerMargret Trojer, 10. September 2018
Part of the Reliphon series, preached at a Reliphon service

Reliphon am 10.September 2018
Margret Trojer

Wir lassen dich nicht im Stich….
Meine Fingergeschichte ging pausenlos weiter. Mein Arzt verpasste mir eine Schiene um das gebrochene Gelenk starr zu halten und verabschiedete sich in seinen dreiwöchigen Urlaub mit den Worten:" Sollte etwas sein, gehen Sie unverzüglich in die Klinik, in der ich operiert habe".
Am übernächsten Samstag war es schon soweit, Eiter quoll aus dem Finger und ich machte mich sofort auf den Weg in die Notfallambulanz. Fahren durfte ich zum Glück wieder. Mit gereinigter Wunde und Antibiotika, dick verbunden kam ich heim, mit der Anweisung am Montag wieder zu kommen, vorsorglich nüchtern. Damit begann ein neues Problem, alle Kinder im Urlaub und auch meine nette Nachbarin, die oft einsprang. Ich telefonierte in meinem Relifreundeskreis und hörte ganz schnell diesen wohltuenden Satz:" Wir lassen dich nicht im Stich!" Es war Balsam für meine Seele. Beim 2.Anruf hörte ich den Satz: "Mein Mann und ich fahren Dich, wir sind am Montagmorgen bei Dir und bleiben dabei, bis es zurück geht." Es kam noch dicker. Als mein Finger dort ausgepackt war, rief der Arzt den Professor und der machte kurzen Prozess: Sofort in OP, nüchtern wunderbar und 2 Nächte stationär. Ich ließ die Freundin reinrufen und zusammen gingen wir zum Narkosearzt. In den paar Minuten Wartezeit erklärte ich ihr, wo sie in meinem Haus was findet und gab ihr den Schlüssel. Dann fuhren sie los und bei mir ging´s rasant zur OP. Und wieder: ich wurde nicht im Stich gelassen. Nachmittags kamen sie mit meinem Koffer, ich hätte ihn nicht besser packen können. In meinem Kopf war fortan ein Liedvers: "Ich lasse dich nicht fallen und ich verlasse dich nicht. So sagt es Gott zu allen die hören wie er spricht. Gott lässt uns niemals fallen und er verlässt uns nicht".
Ja, ich fühlte mich völlig getragen, liebevoll geleitet durch Jesus und begleitet von Menschen, die mich nicht im Stich ließen. Ich war die ganze Zeit gelassen und zufrieden. Ich wurde wunderbar umsorgt im Krankenhaus, man hat mir geholfen wo es nötig war. Ich fand in der Nacht Schlaf und selbst der mitternächtliche Tropf störte mich nicht. Als ich am Mittwoch entlassen wurde, kam dieses Ehepaar wieder und holte mich heim. Ein weiteres Geschenk war, dass der Arzt von der Notaufnahme durchgängig da war, er war auch mein Stationsarzt. Da kann ich nur dankend sagen mit Sprüche 3 Vers 25 und 26:"Fürchte dich nicht vor plötzlichem Schrecken; denn der Herr ist deine Zuversicht."
Ihre M.T.

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