Reliphon

Die Frau ohne Beruf ()

Margret TrojerMargret Trojer, 14. Mai 2018
Teil der Reliphon Serie, gehalten als Reliphon

Relifon am 14. Mai 2018
Margret Trojer
Die Frau ohne Beruf –
Mit einem Gedicht und einer Bibelstelle habe ich heute Gedanken zum Muttertag gefunden. »Ohne Beruf!«, so stand es im Pass. Mir wurden beinah die Augen nass. / »Ohne Beruf!«, war da zu lesen, und ist doch das allernützlichste Wesen. / Nur für andere sinnen, zu sorgen, ist ihr Beruf. Vom frühen Morgen / bis in die Tiefe der kargen Nacht – ist sie auf das Wohl der Ihren bedacht!
Gattin, Mutter, Hausfrau zu sein – schließt das nicht alle Berufe ein? / Als Köchin von allen Lieblingsspeisen, als Packer, wenn es losgeht auf Reisen; / als Chirurg, wenn ein Dorn im Finger versplittert, Schiedsmann bei Kämpfen, erbost und erbittert; / Färber von alten Mänteln und Röcken, Finanzgenie, wenn sich der Beutel soll strecken.
Als Lexikon, das schier alles soll wissen, als Flickefrau, wenn Strümpfe und Wäsche zerrissen. / Als Geschichtenerzählerin ohne Ermüden, als Hüterin auch des Hauses Frieden. / Als Puppendoktor, als Dekorateur – als Gärtner, Konditor und als Friseur! / Unzählige Titel könnt´ ich noch sagen – doch soll sich der Drucker nicht länger plagen / mit Frauen, die Gott zum Segen erschuf. Und das nennt die Welt dann – »ohne Beruf«! Dieser Verfasser ist unbekannt, der Nächste sehr wohl. In Sprüche 31 ab Vers 10 hören wir Salomon: Lob der tüchtigen Frau
Wem eine tüchtige Frau beschert ist, die ist viel edler als die köstlichsten Perlen. Ihres Mannes Herz darf sich auf sie verlassen, und Nahrung wird ihm nicht mangeln. Sie tut ihm Liebes und kein Leid ihr Leben lang. Sie geht mit Wolle und Flachs um und arbeitet gerne mit ihren Händen. Sie steht vor Tage auf und gibt Speise ihrem Hause. Sie merkt, wie ihr Handel Gewinn bringt; ihr Licht verlischt des Nachts nicht. Sie breitet ihre Hände aus zu dem Armen und reicht ihre Hand dem Bedürftigen. Ihr Mann ist bekannt in den Toren, wenn er sitzt bei den Ältesten des Landes. Kraft und Würde sind ihr Gewand, und sie lacht des kommenden Tages. Sie tut ihren Mund auf mit Weisheit, und auf ihrer Zunge ist gütige Weisung. Ihre Söhne stehen auf und preisen sie, ihr Mann lobt sie: »Es sind wohl viele tüchtige Töchter, du aber übertriffst sie alle. Lieblich und schön sein ist nichts; eine Frau, die den HERRN fürchtet, soll man loben.
„Ohne Beruf“ heißt in Wirklichkeit :Fulltimejob. Jeder Tag ist ausgefüllt. Ihre M.T.

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