Reliphon

ich packe meinen Koffer und nehme mit ()

Traudel KrauseTraudel Krause, 5. Februar 2018
Teil der Reliphon Serie, gehalten als Reliphon

Reliphon 5.2.2018
ich packe meinen Koffer und nehme mit…….
Wer kennt es nicht, dieses Spiel, bei dem es um ein gutes Gedächtnis geht. Bei jeder Runde wird ein weiteres Utensil in den Koffer gelegt und der nächste muss noch alles wissen, was bereits im Koffer liegt.
Ich packe meinen Koffer und lege hinein die Papiermedien für den Elia-Kurs. So schön gebastelt von Ulrike und Rita.Oh und vielleicht nehme ich doch noch den Stoff mit, den gelben…… Ich packe meinen Koffer und lege hinein, das schwarze Tonpapier für den Krisentunnel .Ich packe meinen Koffer und lege hinein die Utensilien für den Quellenkurs, die Texte, die Bilder, die es in Brasilien vielleicht nicht gibt.
Mitten in der Nacht wache ich auf und fange schon wieder an, meinen Koffer zu packen.. Die Kleider – ach dort ist es ja jetzt Hochsommer. Und…ob wir mit dem vielen Gepäck zurechtkommen werden? , und ob wir den Mietwagenverleih finden und und und.
Ach Herr, - ich liege vor dir mit meinem Gebet und vertraue nicht auf meine Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit.
Dieser Vers, er steht in Daniel 9,18 hat mich in der Nacht getröstet. Ich liege mit meinem Gebet – das heißt doch, ich liefere mich vollständig aus, ich unterstelle mich Dir Gott. Es ist eine intensive Form des Gebets. Da erinnere ich mich an den Lutherfilm an die Szene, in der Luther für das Priesteramt geweiht wurde und mit ausgebreiteten Armen auf dem Boden vor dem Altar liegt. Das heißt doch: ich selbst tue nichts anderes, als mich Gott hingeben und ich bekenne, dass es mit meiner Gerechtigkeit nicht getan ist. Darauf, dass ich mit meinen Möglichkeiten alles richtig mache will ich nicht vertrauen. Ich vertraue auf die Barmherzigkeit meines Gottes. Und lasse mich los. Ich vertraue auf den, der im richtigen Moment an der richtigen Stelle ist….wie bei den Trapezkünstlern.
Ich spüre, dass ich mit dieser Gebetshaltung nicht allein bin. Ich bin in guter Gesellschaft z.B. mit Abraham. Er wusste nicht einmal wohin die Reise geht. Und war ganz aufs Hören und Vertrauen angewiesen. Und dann die Jünger, die Jesus ausgeschickt hat. Auf sein Wort hin sind sie losgezogen. Oft ohne Koffer und ohne zu wissen, wo sie in der Nacht ihren Kopf hinlegen werden.
Ich packe meinen Koffer und ich lege hinein…….Ja Jesus ich will vertrauen, dass du selbst die Worte und Utensilien zum Segen gebrauchst, dass Du uns führst und dass Du, der uns sendet auch treu bist.
So vertraue ich dir die ganze Reise und alle denen wir begegnen werden an. Und ich bitte dich um Segen und Bewahrung.
In meinem Kalender steht diese Woche: Beten, das ist das Atemholen der Seele. Ausatmen und Einatmen, Christus - erbarme dich. Christus erbarme dich.
Ohne Atmenholen können wir nicht leben. Um zu atmen muss ich mich nicht anstrengen, es ist das ganz normale Leben. In diesem Sinne grüße ich Euch
Eure Traudel Krause

Tags:

Früher: Gleiches Datum: Später:
« Freud und auch Leid….. Kein Schwachheit und Stärke »
Powered by Sermon Browser

Privacy Preference Center

Close your account?

Your account will be closed and all data will be permanently deleted and cannot be recovered. Are you sure?