Reliphon

Hier und Jetzt ()

Traudel KrauseTraudel Krause, 22. Januar 2018
Teil der Reliphon Serie, gehalten als Reliphon

Reliphon 22.1. 2018 Hier und Jetzt
Ein guter Freund und Ratgeber sagte zu mir: „ Jetzt ist es wichtig, dass Du für das wirklich Wichtige Kraft und Zeit hast.“ …..Und damit hat er ein tiefes Erkennen in Gang gesetzt.: MEINE ZEIT IST BEGRENZT.
Je älter ich werde, desto stärker wird es mir bewusst: Ich habe hier keine bleibende Stadt, die zukünftige suche ich . Jeder Tag, jede Minute ist kostbar. Die Gegenwart ist kostbar. Das will ich bewusst wahrnehmen . Hier und jetzt ,wo ich mit Jesus lebe. Die Vergangenheit ist vorbei, die Zukunft ist ungewiss, aber die Gegenwart ist kostbar.
Aber auch eine Frage drängt sich mir auf. Was ist das WIRKLICH WICHTIGE? Was ist mein eigentlicher Auftrag, meine eigentliche Berufung, das ,was nur ich bin, was Gott ganz tief in mich hineingelegt hat. Und ich merke, wie ich anfange zu beten.
Viele Stimmen versuchen ja meine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken:
Du musst für die Familie da sein, Du musst deine Pflicht erfüllen usw .Aber da ist auch die zärtliche Stimme Gottes, die sagt: „Du bist meine geliebte Tocher, ich führe dich“. Höre!
Und dann fängt das Denken und Sorgen, das Abwägen und die Angst wieder an. Manchmal wünschen wir uns ja, unser Denken ließe sich eine Weile abstellen. Viel Kummer, viele Sorgen und Schuldgefühle und Ängste blieben uns dadurch erspart. Aber, und das ist wichtig: Ich muss nicht in diesem Kreisen der Gedanken bleiben. Ich kann mich entscheiden. Dieses unaufhörliche Denken will ich umkehren in ein andauerndes Gespräch mit meinem Gott. ER wohnt in mir und hört mich in jedem Augenblick und führt mich an das wirklich Wichtige.
Henry Nouwen schreibt: „Beten ist die Brücke zwischen unserem bewussten und unbewusstem Leben. Oft liegt ein tiefer Graben zwischen Gedanken, Worten und Taten und den vielen Bildern, die in unseren Tag- und Nachtträumen aufleben. Beten heißt, diese zwei Seiten zu verbinden, in dem wir uns an den Ort begeben, an dem Gott wohnt. Beten ist „Seelenarbeit“, denn unsere Seele ist jener Mittelpunkt, an dem alles eins und Gott uns ganz nahe ist.“
Ob Jesus das gemeint hat, wenn er uns einlädt ins Kämmerlein zu gehen und zu beten?
So will ich mich und Sie und Euch ermutigen, alles im Außen und Innen, in der weiten Welt und in der Welt in uns vor Gott zu bringen und auf die zärtlichen Worte zu hören, die der Geist Gottes uns zuflüstert:“ Du bist meine geliebtes Kind, sei getrost. „Dieses Ein- und Ausatmen soll mein geistliches Atemholen sein. Da will ich mich orientieren und von daher entscheiden, was das wirklich Wichtige ist.
Eure Traudel Krause

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