Reliphon

Weihnachtsfreude ()

Margret TrojerMargret Trojer, 23. Dezember 2017
Teil der Reliphon Serie, gehalten als Reliphon

Reliphon am 23.Dezember 2017

Weihnachtsfreude
Der Weihnachtsbrief von einem ehemaligen Relimitarbeiter und langjähriger Prädikant beeindruckte mich so, dass ich nachfragte, ob ich die Gedanken verwenden darf. Er war einverstanden und hier sind seine Gedanken: Wieder ist es soweit, dass wir Weihnachten feiern. Aber was feiern wir wirklich? Ist es nur Tradition? Ist es das Fest der großen Erwartungen und Geschenke? Ein Fest der nicht erfüllten Wünsche und der Enttäuschungen; ein Fest der Unzufriedenheit und des Unfriedens? Was ist es für uns wirklich? Ist es das, was es eigentlich sein sollte – die Freude und Dankbarkeit darüber, dass Gott selbst in seinem Sohn Jesus, dem Christus, in unsere erlösungsbedürftige Welt gekommen ist, um uns mit Gott wieder zu vereinen? Können wir wirklich von Herzen singen, wie es in dem österreichischen Weihnachtslied heißt: Der Heiland ist geboren, freu dich, du Christenheit. Sonst wärn wir gar verloren in alle Ewigkeit. Der Refrain nach jedem Vers lautet: Freut euch von Herzen ,ihr Christen all, kommt her zum Kindlein in dem Stall! Ein Kindlein auserkoren, freu dich, du Christenheit. Sonst wärn wir gar verloren in alle Ewigkeit. Der Stall ist allen offen, freu dich, du Christenheit. Wer will, der kann jetzt hoffen Gnad und Barmherzigkeit. Der Gnadenbrunn tut fließen, freu dich, du Christenheit. Tut all das Kindlein grüßen! Kommt her zu ihm mit Freud.
Eine andere Frage lautet: Wie steht es mit dem Frieden auf Erden? Weihnachten als Fest des Friedens und der Freude. Gibt es nicht gerade da oft Streit, weil wir zu hohe Erwartungen haben? Erwartungen an das Fest, an die Familienmitglieder, an ihre Einfühlsamkeit und Dankbarkeit. Der Frieden muss also in uns beginnen, dann kann er auch nach außen wachsen – auf unser Umfeld ausstrahlen. Doch Frieden hat auch mit Zufriedenheit zu tun und mit Vergebung, wo uns Unrecht geschehen ist, auch mit der Bitte um Vergebung und nicht mit: „ Ich entschuldige mich“. Weihnachten ist, wenn ich Gottes Gnade nun endlich versteh, im Kind in der Krippe, den Gottessohn seh! Wenn ich es begreife, dass nur Jesus Christ der Weg zu dem Vater, zum Himmelreich ist! Wenn er dann, als göttliches Licht in der Welt mein Dunkel beseitigt und gnädig erhellt! Wenn ich mit den Weisen ihm Dankopfer bring und mit den Engeln sein Lob laut besing! Wenn ich nun auch andern zur Freude verhelf, dann wird’s plötzlich Weihnachten.
Dem schließe ich mich voll an und wünsche Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest. Ihre M. T.

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