Reliphon

Das hohe Fest des Lichts ()

Margret TrojerMargret Trojer, 11. Dezember 2017
Teil der Reliphon Serie, gehalten als Reliphon

Reliphon am 11.Dezember 2017
Margret Trojer

Das hohe Fest des Lichts
Die 2.Kerze im Advent brennt und mir stellt sich die Frage, wann sich die Ruhe und Besinnlichkeit erkennen läßt? Ohne mein grosses Zutun füllt sich der Kalender jede Woche blitzschnell. Das ist gar nicht meine Absicht, ist aber negativ auffallend. Ein Geburtstag, zwei Frühstücke und die Mitarbeiterweihnachtsfeier innerhalb 3 Tagen. Alles schöne Dinge, aber in der Menge wird’s ein Rennen. Wollen wir das? Bin ich damit alleine, oder kennen Sie das auch? In meinem Adventskalender steht jeden Tag der Anfang eines Liedes für diese Zeit. So wurde ich an das Lied Nummer 16 im Gesangbuch erinnert, das Jochen Klepper in großer Not 1937 gedichtet hat und Johannes Petzold hat es vertont. Die Nacht ist vorgedrungen, der Tag ist nicht mehr fern. So sei nun Lob gesungen, dem hellen Morgenstern! Auch wer zur Nacht geweinet, der stimme froh mit ein; der Morgenstern bescheinet auch deine Angst und Pein. Nach Römer 13 Verse 11und 12. Dem alle Engel dienen, wird nun ein Kind und Knecht. Gott selber ist erschienen zur Sühne für sein Recht. Wer schuldig ist auf Erden, verhüll nicht mehr sein Haupt, er soll errettet werden, wenn er dem Kinde glaubt.
In den ersten beiden Strophen wird der Advent und die nahende Geburt Christi beschrieben. Die nachfolgenden beiden Verse fordern dazu auf, sich auf den Weg zu machen, um das Kind im Stall zu loben und ihm zu vertrauen.
Die Nacht ist schon im Schwinden, macht euch zum Stalle auf! Ihr sollt das Heil dort finden, das aller Zeiten Lauf von Anfang an verkündet, seit eure Schuld geschah. Nun hat sich euch verbündet, den Gott selbst ausersah. Noch manche Nacht wird fallen, auf Menschenleid und Schuld. Doch wandert nun mit allen der Stern der Gotteshuld. Beglänzt von seinem Lichte, hält euch kein Dunkel mehr, von Gottes Angesichte kam euch die Rettung her.
Die letzte Strophe möchte an das Wort aus Johannes 8,12 anknüpfen: ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen.
Gott will im Dunkel wohnen und hat es doch erhellt. Als wollte er belohnen, so richtet er die Welt. Der sich den Erdkreis baute, der lässt den Sünder nicht. Wer hier dem Sohn vertraute, kommt dort aus dem Gericht.
Damit grüße ich Sie in diesen Advent hinein Ihre M.T.

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