Reliphon

Ein Traum wurde wahr…. ()

Margret TrojerMargret Trojer, 6. November 2017
Teil der Reliphon Serie, gehalten als Reliphon

Relifon am 6.November2017
Margret Trojer

Ein Traum wurde wahr….
Anfang 2014, kurz nach dem Tod meines Mannes, schrieb ich in einer Seelsorgewoche in mein Tagebuch, was ich im Moment habe und was ich mir für die Zukunft vorstellen könnte. Es war viel, was mir für beide Rubriken eingefallen ist. Das damals unmöglich erscheinende wurde jetzt wahr: ich war am 31. Oktober 2017 in Wittenberg. Zuvor in Weimar und in Leipzig. Alles war sehr beeindruckend und mein Traum, der vor fast 4 Jahren geboren wurde, ist Wahrheit geworden. An diesem Sonntag wurde hier in Willsbach das Reformationfest noch einmal gefeiert und das war für mich ein wunderbarer Höhepunkt zum Abschluss dieser bewegenden Tage. Wir sangen Lutherlieder, begleitet von einem Doppelposaunenchor aus 2 Orten und 2 Pfarrer teilten sich die Predigt jeweils zu einem Lied von Luther. Zuerst über das Lied Nummer 4 im Gesangbuch: Nun komm, der Heiden Heiland, das hat Luther nach einem alten Hymnus übersetzt und Nummer 362: Ein feste Burg ist unser Gott, das hat Martin geschrieben, als er nach Worms musste und absolut nicht wusste, wie das dort ausgehen würde. Er vertraute einfach auf diese feste Burg, auf Gott. Beim Lied 341: Nun freut euch, liebe Christen g`mein steht im Anschluss ein Text von Martin Luther, den ich Ihnen gerne mitgeben möchte. Da heißt es: Ich bin würdig gewesen, dass mich Gott, mein Schöpfer, aus Nichts geschaffen hat und in meiner Mutter Leib gebildet. Ich bin würdig gewesen, dass mich Gott durch seines eingeborenen Sohnes Tod erlöst hat. Ich bin für würdig erachtet, dass der Heilige Geist mich über Christus, Gottes Sohn, belehrt hat und Lust und Liebe zum Evangelium in mein Herz gegeben hat. Ich bin für würdig erachtet, dass ich durch göttlichen Beistand in so viel Anfechtung, Gefahr und Widerstand erhalten werde gegen Satan und die Welt. Ich bin für würdig erachtet, dass mir Gott bei ewiger Ungnade nachdrücklich geboten hat, durch Christus an keinem dieser Punkte und an seiner Gnade und an seinem Vaterherzen irgendwie zu zweifeln. Darum will ich, Herr, Deiner Werke gedenken und betrachten die Geschäfte Deiner Hände. Mit dem Gottesdienstausgangslied, es ist auch von Luther, grüße ich Sie in diese Woche, in der uns der Alltag wieder hat. Verleih uns Frieden gnädiglich, Herr Gott zu unsren Zeiten. Es ist ja doch kein andrer nicht, der für uns könnte streiten; denn Du unser Gott alleine.
Ihre M.T. .

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