Reliphon

Come holy spirit ()

Traudel KrauseTraudel Krause, Unbekanntes Datum
Part of the Reliphon series, preached at a Reliphon service

Reliphon zum 30.Oktober 2017 Come holy spirit ( Lk 11,5-13)
Sehr früh werden wir geprägt. Als Kinder haben wir Erfahrungen gemacht, die sich auswirken. Wir haben vielleicht das Gefühl zu stören, oder nicht stören zu dürfen. Oder wir fühlen uns schnell überfordert, weil wir als Kinder sehr viel Verantwortung übertragen bekamen. Und auch wenn wir das Gefühl haben, dass wir als Kinder der Sonnenschein der Familie waren, birgt das den Anspruch in sich, jetzt auch der Sonnenschein sein zu müssen. Alles Gefühle, die unsere Entscheidungen , unseren Lebensstil und unser ganzes Denken und damit auch Handeln beeinflussen. Das Gefühl, z.B nicht stören zu dürfen übertrage ich auch auf Gott.
Darf ich Gott auf die Nerven gehen mit meinem Gebet?? Wie lange wage ich es, meine Anliegen vor ihn zu bringen. Und bei welchen Bitten denke ich, dass ich das eigentlich selbst machen muss…..
Jesus erzählt seinen Jüngern direkt nachdem er ihnen das Vater unser beigebracht hat dazu eine Geschichte.
Er sagt: Bittet, so wird euch gegeben, suchet so werdet ihr finden, klopft an, so wird euch aufgetan.
Und jetzt provoziert er uns sogar noch und sagt: Wo gibt es bei Euch einen Vater , der seinem Sohn, wenn er um Brot bittet einen Stein anbietet? Und weiter: wenn schon ihr, die ihr böse seid ,euren kindern gute Gaben könnt, wieviel mehr wird der Vater im Himmel denen Heiligen Geist geben, die ihn darum bitten?
Den Heiligen Geist wird der Vater im Himmel geben und das unterbricht das festgeprägte alte Denkmuster. Nicht ich muss umdenken ,sondern der Geist Gottes verändert mein Denken.
So wird Ohnmacht in Stärke verwandelt und Misstrauen in Vertrauen.
Um diesen Heiligen Geist gilt es zu bitten und wir werden es tun mit einem Gebet von Stephen Langton der von 1150 -1228 lebte.
Komm herab o heilger Geist, der die finstre Nacht zerreißt - strahle Licht in diese Welt Komm der alle Armen liebt, komm, der gute Gaben gibt, komm der jedes Herz erfüllt.
Höchster Tröster in der Zeit Gast der Herz und Sinn erfreut Köstlich Labsal in der Not in der Unrast schenkst du Ruh hauchst in Hitze Kühlung zu spendest Trost in Leid und Tod.
Komm o du glückselig Licht fülle Herz und Angesicht dring bis auf der Seele Grund Ohne dein lebendig Wehn kann im Menschen nichts bestehn kann nichts heil sein noch gesund.
Was befleckt ist wasche rein. Dürrem gieße Leben ein. Heile du wo Krankheit quält. Wärme du was kalt und hart löse was in sich erstarrt. Lenke was den Weg verfehlt.
Gib dem Volk das dir vertraut, das auf deine Hilfe baut deine Gaben zum Geleit. Lass es in der Zeit bestehn , deines Heils Vollendung sehn und der Freuden Ewigkeit. Amen Halleluja
Eine gute Woche wünscht Traudel krause

Tags:

Earlier: Same day: Later:
Das Geschenk, Meine Oberleitung, In guten , Welchen Grund, Fortgehen und Heimkommen, Friede sei mit euch, Unter mir ewige Arme Reliphon 16.09.2013 »
Powered by Sermon Browser