Reliphon

Auf die Nase gefallen…. ()

Margret TrojerMargret Trojer, 29. August 2016
Part of the Reliphon series, preached at a Reliphon service

Reliphon am 29. August 2016
MargretTrojer

Auf die Nase gefallen….
Ist es Ihnen auch schon mal passiert, dass Sie gestürzt sind? Peinlich, schmerzhaft, ärgerlich…einfach ungut. Mir ist es am Chiemsee auf dem Rückweg zum Bus passiert. Gestolpert und sich dann für mehrere Schritte fangen wollen und am Ende mit der Nase nach oben gebogen an einer Mauer gelandet. Die Freundin und andere Menschen um mich herum. Jemand fragte:: ist alles o.k.? Das konnte ich zunächst nicht bejahen, musste aber selber erst mal lachen und sagte dann: Ich muss mich erst sortieren. Dann stand ich auf und stellte in allem Schmerz und auch Dreck fest, was nicht passiert ist: Es war nichts gebrochen, die nagelneue Brille war noch ordnungsgemäß auf der Nase, ich hatte keinerlei Ausfälle, Kleidung nicht beschädigt, trotz blutender Lippe war kein Zahn betroffen. An blauen Flecken, die dann herauskamen, fehlte es mir nicht und meine Nase schmerzte nur, verfärbte sich nicht und schwoll nicht auf. Ich muss zum Lob Gottes sagen: Ich bin nicht tiefer gefallen, als in Gottes Hand. ER selber hat mich bewahrt und vor Schlimmeren verschont. Von Anfang an wollte ich diese positive Seite hervorheben. Als ich dieser Tage las, dass ein Luftschiff nicht ordnungsgemäß gelandet ist, da hieß es wörtlich: Es ist auf die Nase gefallen und beschädigt, aber niemand ist verletzt. Wieder die Verdoppelung und ich machte mir meine Gedanken zu dem Thema: auf die Nase gefallen. Wie oft sagen wir das, wenn wir mit etwas unzufrieden sind, total schief lief, es einfach nicht weitergeht, misslungen ist. Wäre es nicht gerade da an der Zeit, sich an Jesus zu wenden? Er ist es doch, der uns führen, lenken und leiten möchte nach seinem guten Plan. Deshalb ist es mir persönlich so wichtig, jeden Tag mit einer stillen Zeit zu beginnen und Jesus zu bitten, dass ER den Tag mit mir geht. Er verhindert nicht, dass ich hinfalle, stolpere und wanke, aber er hält seine schützende Hand dazwischen, dass alles glimpflich ausgeht. Ich weiß, es ist nicht immer und überall so, es passieren schreckliche Dinge. Trotzdem sollten wir nicht aufhören, unser Leben IHM anzubefehlen jeden Tag neu. Ich lese Ihnen ein Stück aus dem Psalm 125 nach ganz moderner Übersetzung von Peter Spangenberger: Wer sein ganzes Vertrauen auf Gott setzt, wird seinen Lebensweg nicht verlieren, sondern in seiner Hand bleiben, wie alles bleibt, was ER als sein Hoheitsgebiet erklärt hat. Damit grüße ich Sie herzlich bis zum 12. September. Ihre M. T.

Tags:

Earlier:Same day:Later:
« Gedanken nachspüren…Kein Das offene Buch… »
Powered by Sermon Browser