Reliphon

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Margret TrojerMargret Trojer, 1. August 2016
Part of the Reliphon series, preached at a Reliphon service

Reliphon am 1. August 2016 Ferien deshalb für 2 Wochen
MargretTrojer

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Ferienzeit, deshalb dürfen Sie die nächste Ansprache am 15. August erwarten. Ich schwelgte kürzlich in Erinnerungen und stöberte in meinem Ferientagebuch von 2007.Da machten wir unsere Silberhochzeitsreise auf die griechische Insel Naxos. Man merkt an den Aufschrieben, dass da einfach Zeit und viel Freude war. Mir begegnete eine von mir aufgeschriebene Betrachtung über Sand, Boden und Wasser. Die möchte ich Ihnen in dieser Ferienzeit mitgeben. Auf den Wegen hier begegnen wir überall Sand und oft auch Staub. Viele offizielle Wege sind nur Staubpisten, die Schuhe sind voll und alles ist in eine Staubwolke gehüllt. Am Strand unten gibt es den etwas gröberen goldenen Sand. Man geht schwer in ihm, er kann glühend heiß sein oder in Wassernähe angenehm kühl und weich. Über die Düne ist Schrittbeschleunigung angesagt wegen glühend heißem Wüstensand, Fußstapfen bleiben zurück. Geht man am Wasser entlang, sind die Spuren nach ganz wenigen Momenten mit der nächsten Welle, ganz und gar weggeschwemmt. Je nach Wind und Wetterlage ist gröberer Sand am Strand oder aber der ganz feine glatte, grad wie frischer Estrich. Hohe Wellen bringen Algenzeug mit und schwemmen es auch wieder weg, es bleibt keine Spur. Steht man am Wasserrand fest im Sand und wartet ein paar Wellen ab, dann spült es trotz des Körpergewichts den Sand unterhalb weg, so dass kein Abdruck bleibt. Es zieht einem spürbar und buchstäblich den Boden unter den Füßen weg. Steigt man über die angespülte Sanderhöhung ins Wasser, rutscht man förmlich hinein - ja man gleitet und dann spürt man den gewellten ausgespülten Boden wie Lehmboden unter sich und ist sicher im Wasser angekommen, falls kein Felstrippel dazwischen war!!!! Um wieder raus zu kommen muss man ganz schön stapfen und hoffen, dass man die größeren Steine erahnen kann, sonst kommt man einfach ins Wanken. Im Meer angekommen hat man zunächst den Boden unter den Füßen, man spürt Erdverbundenheit, schwimmt man, lässt sich von den Wellen wiegen, blickt in das weite Wasser, schon ist das Wasser tiefer als man groß ist. Keinen Boden unter den Füßen zu haben ist eigenwillig, kommt dann eine Welle und verpasst einem eine salzige Nasenspülung, dann ist man schnell bestrebt, Boden zu gewinnen. Ich mag das Wasser, ob blau, grün, smaragd, fast schwarz oder… sanft, plätschernd und auch mal recht ungestüm. Es gilt: an Gottes Segen ist alles gelegen! Ihre M. T.

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