Reliphon

Spuren ... ()

Margret TrojerMargret Trojer, 11. Januar 2016
Part of the Reliphon series, preached at a Reliphon service

Reliphon am 11. Januar 2016
Margret Trojer

Spuren….
Das alte Jahr hat seine Spuren hinterlassen, die wir mit ins neue genommen haben, an denen wir ankoppeln und weitergehen. Was wollen wir ändern, was können wir anders machen, wo ist etwas Altes gut gewesen und kann fortgesetzt werden? An welcher Stelle muss unbedingt eine Änderung her? Können und wollen wir unseren persönlichen Kalender beeinflussen, damit mehr Raum für uns selber bleibt?...und wie würden wir diese Zeit nützen? Viele Fragen, die man bedenken kann aber selber beantworten muss.
Gerne erinnere ich mich an die Tage der Begegnung nach den Herbstkursen, sie haben auch eine Spur hinterlassen. Wir haben bedacht, was passieren kann, wenn man einen Strandspaziergang macht und zurückschaut. Plötzlich ist eine Spur weg, eine Welle hat sie weggewischt oder sie läuft in einer Spur zusammen, ist verwischt. Was sagt uns dieses Bild? Gott will uns helfen, wenn es Probleme gibt, Gott begleitet, ja ER trägt, wenn es eng wird, ER wird uns nie verlassen. Dazu gibt es die bekannte Geschichte von Margaret Fishbach bereits seit 1964, die ich Ihnen gerne noch einmal näher bringen möchte: Eines nachts hatte ich einen Traum: Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn. Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben. Und jedes mal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Herrn. Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, dass an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens. Besorgt fragte ich den Herrn: Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, dass in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte? Da antwortete ER: Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen. Machen wir uns doch wieder ganz neu bewusst, Jesus ist da, wir brauchen IHM nur ganz vertrauen und IHN einladen, unseren Weg zu begleiten. Wenn ER die Spur mit uns zieht, dann werden wir im Notfall von IHM aufgefangen. Ein gutes Gefühl um weiterzugehen!
Ihre M. T.

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