Reliphon

Wie denn .... ()

Margret TrojerMargret Trojer, 7. Dezember 2015
Part of the Reliphon series, preached at a Reliphon service

Reliphon am 7. Dezember 2015

Wie denn…
Wir gehen in die zweite Adventswoche mit der Erfahrung aus der ersten Woche! Wie ging es Ihnen mit der Besinnlichkeit und wie sind die Aussichten in den nächsten Tagen?
Fragen Sie sich auch: Wie soll ich dich empfangen? Diese Frage hatte wohl Paul Gerhardt 1653 auch, als er das entsprechende Lied dichtete. Es steht im Gesangbuch unter Nummer 11. Wie soll ich dich empfangen, und wie begn ich dir, o aller Welt Verlangen , o meiner Seelen Zier? O Jesu, Jesu setze mir selbst die Fakkel bei, damit, was dich ergötze mir kund und wissend sei. Wir können nicht die Last und Sorgen der ganzen Welt verstehen wollen, das geht sowieso nicht, deshalb bittet der Dichter darum, dass Jesus selber uns ein Licht gibt, damit wir erkennen, über was er sich freut und wir wissen sollten. Der zweite Vers bezieht sich auf Matthäus 21 Vers 8 und heißt: Dein Zion streut dir Palmen und grüne Zweige hin, und ich will dir in Psalmen ermuntern meinen Sinn. Mein Herze soll dir grünen in stetem Lob und Preis und deinem Namen dienen solang es kann und weiß. Damals legten die Menschen grüne Zweige aus, als Jesus in Jerusalem eingezogen ist. Der Dichter sagt, er möchte sich mit Psalmen aufmuntern, damit er innerlich frisch bleibt zu Lob, Dank und Dienst. Nichts, nichts hat dich getrieben zu mir vom Himmelszelt als das geliebte Lieben, damit du alle Welt in ihren tausend Plagen und großen Jammerlast, die kein Mund kann aussagen, so fest umfangen hast. Außer der Liebe hat nichts Jesus veranlaßt auf die Erde zu kommen um uns bei Plagen und Jammer über Jahrtausende beizustehen. Diese Größe kann niemand genau benennen, es übersteigt unseren Verstand. Das schreib dir in dein Herze, du hochhochbetrübtes Heer, bei denen Gram und Schmerze sich häuft je mehr und mehr; seid unverzagt, ihr habet die Hilfe vor der Tür; der eure Herzen labet und tröstet, steht allhier. Die hochbetrübte Menschheit voller Gram und Schmerz, der sich immer mehr häuft, soll unverzagt sein; denn wir haben die Hilfe vor der Tür, ER kommt, der uns aufrichtet und versorgen kann, wenn wir seine Hilfe annehmen wollen. Ein Satz der auch heute in unserer Welt sehr aktuell paßt. Wir sind in der Vorbereitungszeit, im Advent – und wir freuen uns, das Fest der Geburt Jesu zu feiern. ER steht täglich vor der Tür und klopft an! Aufmachen müssen wir selber! Ihre M. T.

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