Reliphon

Simon und Susanna ()

Margret TrojerMargret Trojer, 2. November 2015
Part of the Reliphon series, preached at a Reliphon service

Reliphon am 2.November 2015
Margret Trojer

Simon und Susanna
Heute hören sie die versprochenen Impulse aus dem Wochenende im Kloster Triefenstein, bei den Christusträger Brüdern. Wir waren eine von drei Gruppen, die diese Tage hinter den Klostermauern verbrachten. Das Thema war: Wachsen im Glauben! Anhand von Baumkarten haben wir uns am Freitagabend in unserem kleinen Kreis vorgestellt und unsere Erwartungen für das Einkehr Wochenende benannt. Am Samstag traf man sich dann in großer Runde zur Bibelarbeit. Bruder Dieter sprach über das Leben von Simon Petrus. Es war ein spannendes Leben…sehr eindrücklich die Szene, als Jesus sagt, sie sollen nach einer Nacht ohne Fang am Morgen nochmals hinausfahren, für Fachleute völlig unmöglich, aber Simon Petrus sagt: Auf DEIN Wort hin, will ich es tun und sie wurden mit einem überaus großen Fischzug belohnt. Jesus sagte zu den Männern einfach: folgt mir nach und sie verließen alles und gingen mit ihm mit. Bruder Dieter ließ daraufhin Susanna, die empörte Frau des Simon reden: Simon, wie kannst du mir das antun, was denken die Leute? Kaum sind wir verheiratet – ziehst du mit der Jüngerschule des Rabbi Jesus durchs Land. Unsere Schriftgelehrten sagen, man wisse noch gar nicht, wer das ist, was daraus werden soll. Ja, ich weiß, auch Johannes ist dabei und sein Bruder, aber denk auch mal an uns, die Eltern, an mich, an den Betrieb. Du bist immer so geraderaus gewesen, deshalb mag ich Dich ja auch so. Aber nun übertreibs doch nicht, du hast doch deine Pflichten, komm heim, wir brauchen dich doch, und den Andreas auch. Kein Mensch kann einfach alles liegen lassen, da gibt’s doch Pflichten, weißt du noch, was du alles versprochen hast? Und die Eltern, du kannst uns doch nicht alle Last aufladen. Was höre ich immer: Jesus, Jesus. Ganz in Ehren, aber da gibt’s auch mich noch und die Familie, und da gibt’s unseren Lebensunterhalt, wie soll das gehen und gleich Andreas auch noch. Petrus erzählte das später gerne und sagte: Ich konnte Susanna kaum beruhigen, sie weinte und war ganz ratlos. Aber als wir auf unseren Wanderungen immer wieder heimkamen nach Kapernaum, da herzte ich sie besonders lieb, dann lachte sie – und war stolz auf mich und den Meister. Wir erinnern uns an den Sturm, als Petrus auf dem Wasser ging und auch an die dreimalige Verleugnung vor Karfreitag. Das alles war auch Simon Petrus! Damit grüße ich Sie herzlich! Ihre M. T.

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